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Waldhof gegen Ottersweier ohne Chance

(mm) Der Favorit aus Ottersweier hat in der Frauen-Handball-Oberliga seine erwartete Überlegenheit bei der Partie beim SV Waldhof eindrucksvoll bestätigt.

Die Südbadener begannen das Spiel zwar mit einem vergebenen 7m-Wurf, Annette Michalski hielt gegen Iris Kneer, konnte aber trotzdem über 0:2 und 1:3 auf 2:6 (8.) davon ziehen, wobei eine weitere 7m-Chance durch Gabi Kneer ungenutzt blieb. In einem Team-Time-Out versuchten Heike Hunsinger und Eva Bieber nun, ein drohendes Debakel abzuwenden. Nadine Maurer, die schon zum 1:2 erfolgreich war, erzielte auch das 3:6, aber der Regionalliga-Absteiger ließ sich nicht bremsen und erhöhte seinen Vorsprung weiter auf 3:11 (13.), wobei Lyudmila Shirinova nun einen 7m-Wurf zum 3:8 für ihr Team verwandeln konnte.

Auch das 4:11 durch Saskia Lösch konnte den Tabellenführer nicht aufhalten und erst nach dem 4:16 (20.) konnten sich die Blau-Schwarzen etwas Luft verschaffen. Maren Fink und Carolin Ludewig verkürzten auf 7:17 (26.), was Gästetrainer Siegfried Oser zu einem Team-Time-Out veranlasste. Prompt wurden vor der Pause zwei Tore zum Halbzeitstand von 7:19 erzielt. Der Aufsteiger SV Waldhof bekam eine Gratisdemonstration, wie technisch hochklassiger Handball auch in Torerfolge umgesetzt werden kann, aber die Gäste spielen eigentlich auch »in einer anderen Liga« und dürften die sofortige Rückkehr in die Regionalliga erreichen.

Trotzdem ließen sich die Blau-Schwarzen nicht entmutigen und nahmen sich für die zweite Halbzeit vor, ihr möglichstes zu tun, um eine allzu deftige Schlappe zu verhindern. Um es vorweg zu nehmen, dies gelang auch angesichts des sich etwas zurückhaltenden Gegners. Zunächst jedoch erhöhte die Turnerschaft auf 8:24 (34.) und 9:26 (38.). Nach dem 11:27 durch Saskia Lösch (41.) nahm Siegfried Oser Kristina Lovas aus dem Tor und dafür kam Teresa Meffle, richtig: die Tochter des früheren Nationalspielers Arnulf Meffle. Maren Fink überwand sie erstmals, zum 12:27 (43.).

Die SVW-Damen konnten nun den Rückstand etwas erträglicher gestalten. Daria Fink und Nadine Maurer trafen zum 14:28, Lyudmila Shirinova und Iris Kneer scheiterten mit 7m-Würfen an Pfosten und Latte. Maren Fink konnte mit ihrem 100. Saisontreffer das 16:30 erzielen (51.) und Marilyn Eicher ließ kurz darauf das 300. Saisontor des SVW zum 17:30 (52.) folgen. Maren Fink (3) und ihre Cousine Daria erzielten die restlichen Treffer für die Blau-Schwarzen.

Trotz dieser 21:36-Niederlage ließ man sich die Stimmung nicht vermiesen und am abend wurde in den Memel-Stuben noch kräftig gefeiert. Bei gutem Essen und gemütlichem Beisammensein mit Fans und Funktionären konnte man bis in die frühen Morgenstunden die Seele baumeln lassen. Auch wenn die Blau-Schwarzen nun auf den zehnten Tabellenplatz zurück gefallen sind, gehen sie selbstbewusst die nächste Aufgabe an.

Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Richard-Möll-Sporthalle) steht das Lokalderby gegen die HSG Mannheim auf dem Programm. Der Regionalliga-Absteiger ist hierbei klarer Favorit, denn in heimischer Halle musste sich die Mannschaft um Daniela Müller nur der SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen geschlagen geben und steht derzeit noch auf dem sechsten Tabellenplatz.

Das »Mannheimer Derby«, in dem die beiden höchstklassigen Mannheimer Mannschaften aufeinander treffen, ist eigentlich ein Pflichttermin für alle, die sich dem Mannheimer Handballsport verpflichtet fühlen und dabei auch zeigen können, dass dem Frauenhandball die ihm zustehende Wertschätzung zuteil wird. Dem SV Waldhof werden bis dahin hoffentlich einige der gegen Ottersweier verletzt oder berufsbedingt fehlenden Spielerinnen wieder zur Verfügung stehen, ihr Debüt kann auch Jessica Lösch geben, die von den Regionalliga- »Miezen« aus Trier zu den Blau-Schwarzen kam, aber in der Jugend bereits das SVW-Trikot getragen hat.

Waldhof: Annette Michalski, Silke Wacker (ab 17.) - Nicole Bieber (1), Marilyn Eicher (2), Nadine Maurer (3), Carolin Ludewig (1), Saskia Lösch (2), Maren Fink (9), Daria Fink (3), Daniela Weber, Sabrina Schmitt, Rebecca Kohn.

Ottersweier: Teresa Meffle (ab 41’), Kristina Lovas - Iris Kneer (4), Gabi Kneer (5), Hannah Breitinger (3), Lyudmila Shirinova (5/2), Vera Trayer (6), Gabriella Benkeser (4), Stephanie Denz (2), Nicole Börsig, Norma Krake (7).

Schiedsrichter: Tobias Schwarzwälder und Steffen Ziegler (beide TSV Karlsruhe-Rintheim 1896). 7m-Würfe: 1/0:6/2. Zeitstrafen: 1:1.

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