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Löwen - Pleite zum Saisonabschluss

Rhein-Neckar Löwen verlieren beim SC DHfK Leipzig
Die Rhein-Neckar Löwen haben das letzte Saisonspiel der Spielzeit 2018/2019 verloren. Durch die 26:28 (11:14) Niederlage beim SC DHfK Leipzig beenden die Löwen die Saison mit drei Niederlagen in Folge und auf dem vierten Tabellenplatz. Die Abschlussplatzierung stand bereits vor dem letzten Saisonspiel in Leipzig fest. Für die Sachsen war der heutige Sieg der erste Erfolg gegen die Löwen in der Vereinsgeschichte überhaupt. Bereits in der Hinrunde hatte die Mannschaft von Trainer André Haber aus der SAP Arena einen Punkt entführt.

„Die heutige Partie war irgendwie ein Spiegelbild unserer gesamten Saison. Wir haben phasenweise sehr gut gespielt, aber eben nicht gut genug, um hier zu gewinnen. Wir haben dazu besonders heute zu viele einfache Fehler gemacht und deshalb verdient verloren“, analysierte Nikolaj Jacobsen sein letztes Spiel als Cheftrainer der Löwen. Neben den drei Langzeitausfällen Andreas Palicka, Jepser Nielsen und Alexander Petersson musste Jacobsen in Leipzig kurzfristig auch noch auf Mads Mensah verzichten. Der dänische Weltmeister fiel über Nacht mit einem grippalen Infekt für das Spiel aus, so blieben den Löwen in Leipzig nur elf Feldspieler.

Andy Schmid erzielte das erste Tor der Partie, die Löwen begannen mit Mikael Appelgren im Tor, dazu die beiden Außenspieler Jerry Tollbring und Patrick Groetzki, sowie neben Schmid im Rückraum noch Vladan Lipovina und Steffen Fäth, dazu Jannik Kohlbacher am Kreis. Vladan Lipovina erhöhte für die Löwen schnell auf 2:0, ehe Nationalspieler Philipp Weber das erste Tor für die Gastgeber gelang und Andreas Rojewski nach einem Fehlwurf von Steffen Fäth zum 2:2 ausgleichen konnte. Es dauerte fast bis zur 10. Spielminute, da lagen die Löwen beim 6:4 Zwischenstand wieder mit zwei Toren vorne, doch anstatt die mögliche Chance zum 7:4 zu nutzen, verkürzte Leipzig nach einem Ballverlust von Jannik Kohlbacher umgehend zum 5:6 Anschluss. Die Anfangsphase der Gäste gehörte eindeutig Andy Schmid. Der Schweizer bestimmte das Tempo seiner Mannschaft, agierte selbst torgefährlich und holte mit einer starken Einzelleistung auch den zweiten Strafwurf der Partie für seine Mannschaft heraus. Während Schmid den ersten Siebenmeter noch selbst versenkte, scheiterte nun Jerry Tollbring an Milos Putera im Leipziger Tor.

Beim 6:6 hatte Leipzig den Rückstand erneut ausgeglichen und ging wenig später beim 8:7 durch den vierten Tagestreffer von Andreas Rojewski erstmals in Führung. Nikolaj Jacobsen reagierte und nahm seine erste Auszeit. Die Partie wurde nun hektischer, Ballverluste und ungenaue Abspiele auf beiden Seiten, nachdem auch Andy Schmid vom Siebenmeterpunkt scheiterte, traf Gudjon Valur Sigurdsson vom Punkt zum 9:9. Im Angriffsspiel agierten die Löwen dagegen nun zu unkonzentriert, so konnte sich Leipzigs Torhüter Milos Putera gleich mehrfach auszeichnen. Ob Vladan Lipovina, Jerry Tollbring oder Filip Taleski, sie alle scheiterten teilweise mehrfach am Torhüter der Leipziger. Auf der Gegenseite konnten sich die Löwen bei ihrem Schlussmann Mikael Appelgren bedanken, dass sie nach zwanzig Minuten nur mit 9:10 in Rückstand lagen.

Als wenig später dann auch noch Jannik Kohlbacher völlig frei vom Kreis neben das Tor warf, drehte Leipzig auf. Philipp Weber erzielte seinen 5. Treffer, die Messestädter führten beim 12:10 erstmals mit zwei Toren. Die Gäste drohten nun völlig den Faden zu verlieren, Steffen Fäths Pass auf Patrick Groetzki landete auf der Tribüne, Andy Schmids Gewaltwurf wurde von der Leipziger Abwehr geblockt und erneut traf Weber für die Gastgeber. 13:10, Nikolaj Jacobsen nahm vier Minuten vor der Pause bereits seine zweite Auszeit, doch es blieb beim Drei-Tore Rückstand. Mit 11:14 aus Sicht der Löwen ging es in die Kabine.

Doch die schlechte Chancenverwertung der Badener ging auch nach der Pause weiter. Gudjon Valur Sigurdsson vergab einen Gegenstoß, Andreas Rojewski traf im Gegenzug für Leipzig zum 15:11. Als der Isländer dann auch noch als dritter Schütze der Löwen vom Siebenmeterpunkt scheiterte, war es erneut Rojewski, der die Führung von Leipzig beim 16:11 auf fünf Treffer schraubte. Was die Löwen in der 2. Hälfte auch im Angriffsspiel versuchten, es ging schief. Leipzig dagegen fand immer wieder die Lücke in der Abwehr der Gäste. Bis auf 20:14 baute Leipzig seinen Vorsprung aus. Nicht zu stoppen dabei Philipp Weber. Der Rückraumspieler war von der Löwen-Abwehr zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen und wurde am Ende mit zehn Toren der beste Werfer seiner Mannschaft. Symptomatisch dagegen die Leistung von Steffen Fäth. Der Nationalspieler der Löwen kam bei sechs Würfen nur zu einem einzigen Treffer.

Dennoch hatten die Löwen zwölf Minuten vor dem Ende den Rückstand halbiert, angetrieben von Mikael Appelgren war es besonders Gudjon Valur Sigurdsson in seinem letzten Bundesligaspiel, der Verantwortung übernahm. Ob von außen oder vom Siebenmeterpunkt. Sigurdsson traf und traf und wurde am Ende mit elf Toren der beste Werfer der Löwen. Leipzig schien nach der deutlichen Führung nun etwas nervös zu werden. Jannik Kohlbacher verkürzte zehn Minuten vor dem Ende auf 20:22. Nach einem Fehlwurf von Rojewski bot sich den Löwen sogar die Chance zum Anschluss, doch auch Filip Taleski hatte heute einen rabenschwarzen Tag erwischt und vergab gegen Putera. So überstand Leipzig auch die kurze Dranphase der Löwen am Ende ohne Probleme, spätestens beim 25:21 fünf Minuten vor dem Ende war der SC DHfK auf die Siegesstrasse eingebogen. Am Ende mussten sich die Löwen den Messestädtern mit 26:28 geschlagen geben.

SC DHfK Leipzig – Rhein-Neckar Löwen 28:26 (14:11)
Leipzig: Vortmann, Putera; Semper (1), Wiesmach (4/2), Rojewski (6), Jurdzs (4), Krzikalla, Oehlrich, Binder (2), Jahnke, Seidler, Roschek, Weber (10), Löser, Esche (1)
Löwen: Appelgren, Adanir; Schmid (4/1), Lipovina (1), Sigurdsson (11/2), Radivojevic (1), Tollbring (2), Abutovic, Fäth (1), Groetzki, Taleski (1), Guardiola, Kohlbacher (5)
Spielfilm: 2:3 (5.), 4:6 (9.), 8:7 (15.), 9:9 (20.), 12:10 (25.) 14:11 (HZ), 17:12 (35.), 19:14 (40.), 21:17 (45.), 22:20 (50.), 28:26 (EN)
Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck / Simon Reich; Zuschauer: 5.294

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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