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Academics zu Gast in Paderborn

Uni Baskets Paderborn erwarten die Academics Heidelberg

Das vergangene Wochenende hätte nicht viel besser für die Academics Heidelberg laufen können. Sowohl in Quakenbrück als auch in Bamberg gegen Baunach konnte man eine sehenswerte Vorstellung aufs Parkett bringen und zwei Siege einfahren. Durch die Niederlage der Hamburg Towers auf Schalke, und dem Heimsieg von den PSK Lions gegen die Seawolves Rostock, sind die Academics punktgleich mit den Ligakonkurrenten aus dem Norden. Da Heidelberg im direkten Vergleich der drei Mannschaften die Oberhand behält, rangieren die Schützlinge von Branislav Ignjatovic derzeit auf dem 2. Rang – eine schöne Momentaufnahme

Doch ein Ausruhen ist nicht erlaubt. So steht am Samstag bereits die dritte Auswärtspartie in Folge auf dem Programm. Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga treffen die Academics Heidelberg auf die Uni Baskets Paderborn. Mit einem Sieg würde man die vorzeitige Playoffs-Teilnahme fix machen und hätte damit das ausgegebene Minimalziel erreicht. Zudem wäre Heidelberg einen großen Schritt näher am Heimvorteil in der ersten Playoffsrunde.

Nach der Partie in Baunach bekam Branislav Ignjatovic den Boxscore in die Hand und freute sich. Vor allem die Minutenverteilung gefiel dem serbischen Sympathieträger sehr, da kein Akteur mehr als 30 Minuten auf dem Parkett stand. Zudem ließen die Heidelberger den Ball in der zweiten Halbzeit sehr gut laufen und trafen infolgedessen viele Würfe von jenseits der Dreipunktelinie.

Jene Faktoren werden auch am Samstag gegen Paderborn von hoher Bedeutung sein. Die Uni Baskets mussten im Januar kurzfristig auf dem Transfermarkt aktiv werden. Nach dem Kreuzbandriss von Guard Joseph Benzinger verpflichtete Paderborn den 23-jährigen Darnell Foreman. Foreman ist neben Demetrius Ward der balldominante Spieler Paderborns. Mit 16,7 Punkten und 7,3 Assists ist die Nachverpflichtung zumindest auf dem Papier ein guter Schachzug gewesen.

Vom Spielstil her ist Paderborn ein bisschen mit Ehingen zu vergleichen. Die Uni Baskets suchen sehr schnell den Abschluss, vermehrt von außerhalb der Dreipunktelinie. So ist Paderborn das Team mit den meisten Dreipunkteversuchen der Liga. Im Zusammenhang mit den vielen Versuchen steht die hohe Anzahl an Offensivrebounds. Kein Team in der Liga hat mehr Rebounds am offensiven Ende zu verzeichnen.

Co-Trainer und Videoanalyst Robin Zimmermann erklärt im Interview, dass es von hoher Bedeutung sein wird, das eigene “langsamere” Spieltempo dem Gegner aufzudrücken und sich nicht vom High-Volume Basketball der Westfalen anstecken zu lassen. Gelingt dies, so stehen die Chancen gut, dass die Academics am Samstagabend als Playoff-Teilnehmer die Maspernhalle verlassen können.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Paderborn im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt vor heimischen Publikum gewinnen möchte. Zwar sind die Playoffs nicht mehr in Reichweite, jedoch könnte man mit einem Erfolg eine entspannte Restsaison absolvieren. Fraglich ist, ob Connor Wood am Samstag das Parkett betreten wird. Der 25-jährige Kanadier (12,7 Punkte pro Spiel) fehlte in den vergangenen beiden Partien verletzungsbedingt.

Together we play – Together we win!

Uni Baskets Paderborn - Academics Heidelberg
Spielbeginn: Samstag, 09.03.2019, 19:30 Uhr. Spielort: Sportzentrum Maspernplatz, Schützenweg 1b, 33102 Paderborn

Yannik Barwig

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