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Eintr. Frankfurt – TSG Hoffenheim 3:2

Hoffenheim unter Wert geschlagen - Tragische 2:3-Niederlage in Frankfurt
Trotz eines klasse Auftritts bei Eintracht Frankfurt, kehrt die TSG Hoffenheim doch mit leeren Händen zurück in den Kraichgau. Dabei musste Hoffenheim mehrere Rückschläge hinnehmen, darunter einen Platzverweis, der am Ende  mitentscheidend für die unglückliche Niederlage war, die erst in der allerletzten Minute zustande kam.

Bei der TSG fehlte Kaderabek, der beim Gastspiel in Leipzig die 5. Gelbe Karte gesehen hatte und gesperrt war. Trotzdem antwortete Hoffenheim auf die grundsätzlich offensiv ausgerichteten Frankfurter ebenso im Vorwärtsgang. Die erst Chance im Spiel ergab sich für Hoffenheim, durch Belfodil, der in der 6. Minute per Kopf  das Tor der Eintracht verfehlte. Auch die erste Möglichkeit für Frankfurt war ein Kopfball – von Ndicka – der aber ebenfalls vorbeiging. In der 20. Minute ging Frankfurt eher überraschend in Führung. Natürlich per Kopf. Kostic schoss einen Freistoß mittig auf Oliver Baumanns Tor, traf Mitspieler Rebic, von dessen Kopf der Ball abgefälscht wurde und unhaltbar im Hoffenheimer Tor einschlug. Beide Frankfurter Spieler beanspruchten das 1:0 für sich – schließlich wurde es Rebic zuerkannt.

Hoffenheim suchte nicht die sofortige Antwort, spielte aber weiter nach vorne, wenn zunächst auch ohne zwingende Aktionen. In der 37. Minute dann der nächste Rückschlag, Demirbay musste verletzt den Platz verlassen, für ihn kam Szalai. Erst in der 40. Minute näherte sich die TSG wieder dem Frankfurter Tor, doch die Versuche von Grillitsch und Schulz fanden nicht ins Ziel. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff jubelten dann die Kraichgauer doch. Brenet passte von der rechten Seite in den Strafraum, der eingewechselte Szalai leitete per Hacke weiter Richtung langen Pfosten, wo der heranstürmende Joelinton den Ball im Fallen zum 1:1 über die Linie bugsierte. Nur eine Minute später hatte Belfodil sogar die Chance zur Führung für die Gäste, konnte sie aber nicht nutzen. Dann pfiff Schiedsrichter Manuel Gräfe den ersten Durchgang ab.

Bei der Eintracht musste Torschütze Rebic in der Kabine bleiben, für ihn kam Jovic in die Partie. Zwar hatte Frankfurt die erste Chance der zweiten 45 Minuten, durch Kostic (50.), aber danach erspielte sich Hoffenheim mehr und mehr Vorteile. Pech für die TSG, dass der Schuss von Szalai nur an die Latte ging, Trapp wäre ohne Chance gewesen – bereits der 17. (!) Aluminium-Treffer für die Nagelsmänner.  In der 60. Minute drehten die Gäste das Spiel; Belfodil markierte mit einem Flachschuss das 1:2.

In der 65. Minute kam dann allerdings der nächste Nackenschlag für die TSG und der Knackpunkt im Spiel. Adams holte den enteilten Haller von den Beinen und sah, nach seiner Verwarnung in der ersten Halbzeit, folgerichtig die Ampelkarte.  Zudem gab es 20 Meter vor dem Tor Freistoß für Frankfurt. Kostic  zog kraftvoll ab, aber Baumann kratzte den Ball sensationell aus dem Dreieck (67.).  

Die Hessen erkannten die Gunst der Stunde und drückten aufs Tempo. Baumann rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt. In der 89. Minute war der TSG-Keeper allerdings machtlos, als Haller, nach Flanke von Gacinovic zum 2:2-Augleich einköpfte. Nach 90 Minuten gab es sechs Minuten Nachschlag. Und nur Sekunden vor dem endgültigen Abpfiff fiel dann doch noch das 3:2 für die Eintracht, das Hoffenheim ins Mark traf. Haller hatte von der rechten Seite nach innen geflankt und am langen Pfosten nickte der in der 80. Minute für Rode eingewechselte Pacienca ein – Baumann war mit den Fingersputzen noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern. Verzweifelt malträtierte der Hoffenheimer Torhüter, am Boden liegend, den Torpfosten.

Dieses Ergebnis hatte die Mannschaft von Julian Nagelsmann nicht verdient. Es war eine weitere spektakuläre Begegnung mit Hoffenheimer Beteiligung, aber am Ende steht eben nur eine Niederlage, die wehtut.

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 3:2 (1:1)
Frankfurt: Trapp – Touré (69. Willems), Hinteregger, Ndicka, da Costa, Kostic, Rode (Paciencia), Hasebe, Gacinovic, Haller, Rebic (46. Jovic)
Hoffenheim: Baumann - Adams, Grillitsch, Posch, Brenet, Schulz, Demirbay (37. Szalai), Amiri (82. Amade), Kramaric, Joelinton, Belfodil (78. Nelson)
Tore: 1:0 Rebic (20.), 1:1 Joelinton (43.), 1:2 Belfodil (60.), 2:2 Haller (89.), 3:2 Paciencia (90.+6); Schiedsrichter: Manuel Gräfe, Berlin; Zuschauer: 49.500

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