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SV Sandhausen – Erzgebirge Aue 0:3

Deutliche SVS-Niederlage nach schwachem Spiel
Der SV Sandhausen unterlag deutlich mit 0:3, im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue, und lieferte dabei eine weitgehend schwache Leistung. Begünstigt wurde der Sieg der Gäste durch einen katastrophalen Fehler von Denis Linsmayer – nach 48 (!) Sekunden, der prompt zum 0:1 durch Trestroet führte.

Einige der Zuschauer hatten im BWT-Stadion am Hartwald noch gar nicht Platz genommen, da geriet der SV Sandhausen bereits in Rückstand. Marcel Schuhen hatte mehrere Möglichkeiten den Ball abzuspielen, entschied sich für die Mitte, zu Linsmayer, dem der Ball bei der Annahme aber vom Fuß sprang, Hochscheidt reagierte schnell, schnappte sich das Leder, spielte Testroet an, der eiskalt einnetzte (1.)

Vielleicht wäre die Partie anders verlaufen, wenn Gislason in der 5. Minute, in aussichtsreicher Position, nicht total verzogen und den Ball weit am Tor der Auer vorbeigedroschen hätte. In der Folge tat sich Sandhausen allerdings schwer, vor das gegnerische Tor zu kommen. Erzgebirge Aue verteidigte hoch und hielt die Hartwälder gut in Schach. In der 12. Minute machte sich unter den Zuschauern erster Unmut breit, als sich mit Baumgart bereits der zweite Auer Spieler, innerhalb weniger Minuten, am Boden wälzte und bereits in der Anfangsphase auf Zeit zu spielen schien.

In der 13. Minute steckte Diekmeier auf Zenga durch, der aber knapp zu spät kam. Zwei Minuten später hielt Dieckmann aus der Distanz drauf, aber der Schuss ging deutlich drüber. 21. Minute – wieder liegt ein Auer Spieler am Boden, ansonsten bietet die Partie kaum Nennenswertes. Glück hatte Sandhausen in der 26. Minute, als Schuhen gerade noch per Fußabwehr gegen Iyoha klären konnte, der sich zuvor Knipping durchgesetzt hatte. Auch in der 31. Minute griff der Keeper sicher zu, nachdem Baumgart den Ball gefährlich auf das SVS-Tor gebracht hatte. Viel passierte dann bis zur Pause nicht mehr – die Zuschauer verabschiedeten die beiden Teams mit ersten Pfiffen in die Kabine.

Sandhausens Trainer, Uwe Koschinat, wechselte zum zweiten Abschnitt zweimal aus – für Schleusener kam Behrens und Dieckmann machte für Vollmann Platz. Trotzdem wurde das Spiel der Gastgeber nicht besser. Im Gegenteil: Aue kam immer besser ins Spiel und Hochscheidt setzte in der 52. Minute einen Kopfball ganz knapp neben Schuhens Tor. Kurz darauf hatte der Auer Angreifer eine weitere Möglichkeit – das 0:2 schien nur noch eine Frage der Zeit. Erst in der 61. Minute sahen die Zuschauer wieder eine Torannäherung der Hartdwälder, aber der Kopfball von Behrens ging über das Tor. Gefährlicher aber waren die Gäste – wie in der 63. Minute durch Fandrich. Wenig später fiel dann doch das 0:2. Baumgart kam über die rechte Seite, passte flach in die Mitte, zu Testroet, der flach unten, in die linke Ecke einschoss. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, begannen die mitgereisten Auer Fans zu singen.

Dem SV Sandhausen fiel weiter nichts ein, um dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende zu geben. Einzig Philipp Förster bemühte sich weiter einigermaßen Linie ins Spiel der Platzherren zu bringen. In der 80. Minute spielt er halbrechts im Auer Strafraum Wooten an, doch statt zu schießen, stoppt dieser ab, dreht sich um die eigene Achse und vertändelt den Ball. Unglaublich. Mit dem 0:3, in der 82. Minute, machte Hochscheidt, der im Strafraum sträflich frei stand und sich die Ecke aussuchen konnte, schließlich endgültig den Deckel auf die Partie.

Das erste von 11 sogenannten Endspielen hat der SV Sandhausen verloren und steht, bereits seit Freitagabend auf dem letzten Tabellenplatz. Viel mehr als, die klare Niederlage macht aber der ideenlose Auftritt der Mannschaft nachdenklich. In dieser Form wird der Klassenerhalt nicht geschafft werden. Es entstand der Eindruck, dass Uwe Koschinats Team im Kampf gegen den Abstieg die Nerven versagen. Keine guten Aussichten für die weiteren 10 Endspiele.      

SV Sandhausen – FC Erzgebirge Aue 0:3 (0:1)
Sandhausen: Schuhen – Verlaat, Linsmayer, Wooten, Gislason, Schleusener (46. Behrens), Zenga (82. Karl), Diekmeier, Förster, Dieckmann (46. Vollmann), Knipping
Aue: Männel – Fandrich, Hochscheidt (84. Samson), Baumgart, Iyoha, Riese, Cacutalua, Wydra, Kusic (68. Kalig), Testroet (87. Nazarov), Herrmann
Tore: 0:1 Testroet (1.), 0:2 Testroet (69.), 0:3 Hochscheidt (82.); Schiedsrichter: Johann Pfeifer, Hameln; Zuschauer: 4.867

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