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14 Löwen bei Heim-WM im Einsatz

Größte Kontingente bei Deutschland und Schweden, Duo bei Co-Gastgeber Dänemark

Am Donnerstag, 10. Januar, um 18.15 Uhr fällt der Startschuss zu einem der absoluten Handball-Höhepunkte in 2019. Mit dem Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen eine gemeinsame Auswahl von Süd- und Nordkorea beginnt die 26. Handball-Weltmeisterschaft. Aus Sicht der Rhein-Neckar Löwen lohnt es sich, nicht nur auf die Jungs von Bundestrainer Christian Prokop zu schauen.

Insgesamt zwölf Spieler, einen Trainer und einen Sportlichen Leiter schicken die Badener zur Heim-WM und bilden damit eines der größten Vereinskontingente der anstehenden Weltspiele. Zusammen mit Schweden haben die Löwen die meisten Eisen bei der DHB-Auswahl im Feuer. Hier sollen Patrick Groetzki, Steffen Fäth und Jannik Kohlbacher als Spieler sowie Oliver Roggisch als Team-Manager dafür sorgen, dass Deutschland nach dem Heim-WM-Titel 2007 das nächste Wintermärchen erlebt. Oli Roggisch erlebt bereits sein zweites Weltturnier im eigenen Land. Dieses Mal als Funktionär statt als Abwehrchef. Für Schweden am Ball ist das Löwen-Quartett Andreas Palicka, Mikael Appelgren, Jerry Tollbring und Jesper Nielsen. Der Vize-Europameister geht übrigens mit Kristján Andrésson ins Turnier – jenem jungen Trainer, der im kommenden Sommer Nikolaj Jacobsen als Löwen-Coach ablösen wird.

Dänemark mit außergewöhnlichem Kader

Sowohl Deutschland, als auch Schweden rechnen sich Medaillenchancen aus und dürfen ohne Weiteres zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Eine Stufe darüber und damit zu den Topfavoriten auf den Titel muss man Co-Gastgeber Dänemark rechnen. Die Truppe von Löwen-Coach Jacobsen bestreitet ihr erstes Turnierspiel am Donnerstag, 10. Januar, um 20.15 Uhr und damit direkt im Anschluss an die Deutschen. Im Kader des Olympiasiegers steht mit Mads Mensah ein weiterer Löwe. Seine Nebenleute bringen teils außergewöhnliche Qualitäten mit, alleine neun von ihnen demonstrieren diese Extraklasse in der DKB Handball-Bundesliga. Allen voran marschieren Jungs wie Lasse Svan, Rasmus Lauge und Niklas Landin, aber auch Paris-Legionär Mikkel Hansen. Die Dänen, so viel steht fest, verfügen über einen der stärksten Kader dieser Weltmeisterschaft. Schwächen hat dieser eigentlich keine.

Das gilt so auch für Spanien, das als Europameister naturgemäß dem kleinen Kreis der Top-Favoriten angehört. Löwen-Abwehrchef Gedeón Guardiola ist wie schon beim Titelgewinn Anfang 2018 in Kroatien mit von der Partie und kann einmal mehr mit seinen Kollegen Geschichte schreiben. Anders als bei den Dänen ist bei den Spaniern „Gede“ der einzige Bundesliga-Spieler. Der Rest tummelt sich quer durch Europa, darunter solch klangvolle Namen wie die von Julen Aguinagalde und der Dujshebaev-Brüder Daniel und Alex. Soweit die Löwen mit Titelchancen. Zum großen Kreis der Außenseiter sind hingegen die Isländer mit Löwe Gudjon Valur Sigurdsson, die Mazedonier mit Filip Taleski und die Serben mit Bogdan Radivojevic zu zählen. Letzterer gehört zu den Gruppengegnern der Deutschen und wird sich dort mit seinem Rechtsaußen-Kollegen Patrick Groetzki im direkten Duell messen können.

Andy Schmid führt Quartett der Daheimgebliebenen an

Nicht bei der WM dabei ist ein Löwen-Quartett um Spielmacher und Kapitän Andy Schmid, der sich mit seinen Schweizern einmal mehr nicht für ein großes Turnier qualifizieren konnte. Dasselbe Schicksal ereilte Montenegro und Vladan Lipovina. Nicht nominiert für den Kader Serbien wurde Ilija Abutovic. Alex Petersson ist bereits seit einiger Zeit aus der Nationalmannschaft Islands zurückgetreten. Gute Nachrichten für diese Vier und alle anderen Handball-Fans: Die WM-Spiele können sie allesamt am Fernseher bei ARD und ZDF (Spiele der deutschen Mannschaft) und im Internet als Stream bei sportdeutschland.tv verfolgen.

Die Rhein-Neckar Löwen berichten auf ihren Kanälen – hier auf der Homepage sowie in den sozialen Netzwerken – von der Handball-WM 2019 und werfen dabei einen besonders ausführlichen Blick auf das Abschneiden der Löwen-Teilnehmer. Den kompletten Spielplan gibt es hier.

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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