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Schiedsrichter-Nachwuchs im Kreis Mannheim


(Foto: bfv) Neulingslehrgang Mannheim, Schiedsrichter Patrick Mattern veranschaulicht die Fußballregeln in der Praxis

Motivierter Schiedsrichter-Nachwuchs im Kreis Mannheim

Mannheim. 24 Teilnehmer zwischen 12 und 50 Jahren bildete die Schiedsrichtervereinigung Mannheim an fünf Tagen in einem „abwechslungsreichen Lehrgang“ zu Schiedsrichtern aus. Schiedsrichter-Obmann Ivo Leonhardt hofft auf Entspannung der Situation im Kreis Mannheim.

Nach fünf Lehrgangstagen ging die Ausbildung am Samstag zu Ende. Wechselnde Referenten bereiteten die Teilnehmer auf den abschließenden Regeltest vor. Lehrwart Dennis Boyette freute sich über die engagierten Teilnehmer: „Insgesamt ein wissbegieriger Lehrgang, der mehr verspricht.“ Vor allem der Wechsel von Theorie und Praxis kam gut an: „Ich fand klasse, dass man nicht nur rumsitzt sondern auch auf dem Platz was macht. So kann man sich die Dinge besser vorstellen und merken“, lobte Teilnehmer Steffen Neumann. Seine Motivation, Schiedsrichter zu werden? „Als Trainer habe ich meine „aktive Karriere“ auf Eis gelegt, da meine A-Jugend nicht zu Stande kam. Da ich jedoch den Amateurfußball und meine langjährige Tätigkeit im Verein lieben gelernt habe, kann ich als Schiedsrichter dem Fußball im Kreis etwas Gutes tun. Dazu kommt, dass ich bei diesem Hobby sozusagen ein eigenes Zeitmanagement habe.“

Weitere zwei neue Schiedsrichter sind Tobias David und sein Sohn Ben. Beide waren begeistert vom Lehrgang und sind nun höchst motiviert: „Ich möchte unbedingt so schnell wie möglich selbst pfeifen und ausprobieren, was ich gelernt habe", so der 12-Jährige. „Es war ein sehr abwechslungsreicher Lehrgang. Wahnsinn, wie viele theoretische und praktische Dinge ein Schiedsrichter auf dem Platz anwenden muss. Es wird sicher etwas dauern, bis man alles auch sicher anwenden kann und verinnerlicht hat“, meint der 50-jährige Vater. Leonhardt sieht das genauso und vergleicht die anstehende Praxisphase der Neulinge mit den Fahrstunden beim Führerschein-Kurs: „Man ist noch unsicher, muss erst einmal alles automatisieren und man denkt über jeden Handgriff nach. So geht es auch einem Schiedsrichteranfänger. Da passieren kleine und größere Fehler.“ An die Vereine appelliert er, dafür Verständnis zu haben. Sie profitierten schließlich am meisten davon, wenn die neuen Schiris langfristig dabei bleiben.

Über 40 Teilnehmer hatten sich angekündigt, mit dabei waren dann immerhin 24. „Wir hatten uns schon mehr versprochen. Und was uns nachdenklich stimmt ist, dass lediglich 12 der 67 Mannheimer Vereine Teilnehmer gemeldet haben“, sagt Leonhardt. „Schon jetzt spüren wir die Folgen des Schiedsrichtermangels und dagegen kommen wir nur an, wenn alle mitziehen.“

Wichtigste Aufgabe der Schiedsrichtervereinigung sei es nun, die neuen Schiedsrichter optimal zu betreuen und zu begleiten. „Durch die intensive Betreuung im Rahmen des Paten-Programms konnten wir die Abbruchquote in der Vergangenheit schon deutlich reduzieren. Unser Ziel ist es, für jeden Absolventen im Rahmen seiner Möglichkeiten die passende Einsatzhäufigkeit zu finden.“ Auch die Eltern seien intensiv eingebunden, versichert Leonhardt. „Ich hoffe, jeder, der sich bis zur theoretischen Prüfung durchgebissen hat, bleibt nun auch dabei und sammelt Erfahrung in der Praxis auf dem Platz.“

Foto: Neulingslehrgang Mannheim (Quelle: bfv), BU: Schiedsrichter Patrick Mattern veranschaulicht die Fußballregeln in der Praxis

 

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