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Faustball-Weltmeister zu Gast in der Kurpfalz


Trinemeier und Stoklasa weiterhin im Rennen um EM-Tickets
Im Rahmen eines viertägigen Lehrgangs in Mannheim-Käfertal, bestritt am Samstagabend der amtierende Faustball-Weltmeister ein Demonstrationsspiel beim Landesturnfest in Weinheim.
Vor rund 700 Zuschauern im Sepp-Herberger-Stadion, begeisterte der 18-köpfige Kader von Herren-Bundestrainer, Olaf Neuenfeld, im Einlagematch „Deutschland weiß“ gegen „Deutschland schwarz“.

Nach 80 Minuten gewannen die von Lokalmatador Nick Trinemeier (TV Käfertal) angeführten „Weißen“ in 4:1-Sätzen (11:8, 7:11, 11:7, 11:9, 11:8) und zeigten dabei alles, was den Leistungsfaustball ausmacht: knallharte Angriffsschläge, akrobatische Abwehrhechts und gefühlvolle Zuspiele aus allen Lagen. Im Einsatz waren neben Trinemeier zwei weitere junge Spieler aus der Kurpfalz, mit dem 23-jährigen Angreifer Marcel Stoklasa (TV Käfertal) und dem 20-jährigen Abwehrspieler Jonas Schröter (TV Wünschmichelbach).

Seit Mittwochabend hatte der Herren-Bundestrainer, Olaf Neuenfeld, seine Schützlinge in Mannheim versammelt und zweimal ging es dabei nach Weinheim. Zum einen besuchte man das Rothaus-Flutlichtturnier und zum anderen hatte man einen Auftritt auf der großen Showbühne um das Faustball-Demonstrationsspiel vor einigen Zuschauern durchzuführen. „Die Verbindung mit dem Landesturnfest in Weinheim war neben vielen internen Einheiten für uns eine tolle Abwechslung. Vielen Dank für die Einladung und Unterstützung durch den BTB“ zeigte sich der 48-jährige gebürtige Hannoveraner begeistert.

Bereits seit 2007 ist Neuenfeld Deutschlands oberster Faustballcoach. Nach schweren Anfangsjahren wurde 2011 der erste internationale Titel mit dem WM-Sieg in Österreich geholt, der 2015 in Argentinien bestätigt wurde. Aktuell ist das Faustball-Mutterland wieder die dominante Nation im Weltfaustball und hält alle drei möglichen Titel (WM, EM, World Games). Beim jüngsten 4:3-Endspielsieg gegen die Schweiz, bei den World Games 2017 in Breslau (Polen), musste man sich nach 1:3-Rückstand aber mächtig strecken. Vom 25.-28.8. steht die Europameisterschaft im schwäbischen Adelmannsfelden (bei Aalen) auf dem Programm. „Wir gehen als Favorit in die Heim-EM, aber mehrere andere Nationen unter den zehn Teilnehmern haben ebenfalls den Anspruch, um den Titel mitzuspielen“ erklärt Neuenfeld das hohe Jahresziel.

Ein Garant für die zahlreichen Titel war in den letzten Jahren der Starangreifer, Patrick Thomas (TSV Pfungstadt). Der 25-jährige Student ist seit einigen Jahren der unbestritten beste Faustballer der Welt und gewann auch mit seinem Heimatverein alle möglichen Titel am Fließband. Nach einer schweren Schulterverletzung, und rund 9 Monaten Pause, kehrte Thomas erst im April zurück aufs Feld, hat aber noch längst nicht seinen alten Leistungsstand erreicht. Beim Demonstrations-Länderspiel in Weinheim wurde Patrick Thomas nach drei Tagen Lehrgang vom Bundestrainer geschont, was einige Zuschauer natürlich bedauerten. Die beiden jüngsten nationalen Titel gingen auch nicht nach Pfungstadt, sondern in die Bundeshauptstadt, zum VfK 01 Berlin-Charlottenburg - amtierender Hallen-Vizemeister ist der TV 1880 Käfertal.

Der in Mannheim bei „Gasteltern“ privat untergebrachte Nationalkader hatte zudem noch einen außergewöhnlichen Einsatz abseits des grünen Rasens. Nachdem der Keller der Familie Trinemeier, in dem auch mehrere Akteure übernachteten, nach dem Unwetter am Donnerstagabend vollgelaufen war, wurde spontan das Morgentraining abgesagt und mit allen Kräften ein Arbeitseinsatz hingelegt. Dazu drehte man ein amüsantes Video unter dem Motto „Teambuilding mal anders“. Es war offensichtlich viel anders bei Deutschlands Top-Faustballern in der Kurpfalz, im Vergleich zu Löws Fußballstars in Südtirol, wenngleich beide derzeit den weltweiten Maßstab in ihrer Sportart darstellen.

(Foto: Rouven Schönwandt) Faustballer beim "Wasser-Einsatz"

Verbindend ist die Tatsache, dass ein Bundestrainer die undankbare Aufgabe hat, seinen Kader zu reduzieren und sich von Spielern trennen zu müssen. Olaf Neuenfeld verkleinerte bei der Abschlussbesprechung seinen Kader von 18 auf 14 Akteure. Beim nächsten Lehrgang, vom 12.-15.7. in Öschelbronn (bei Pforzheim), wird dann der endgültige Zehnerkader für die EM, Ende August, nominiert.

Rainer Frommknecht
Bild: Rouven Schönwandt

 

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