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Rhein-Neckar Löwen – HSG Wetzlar 34:25

34:25-Erfolg über die HSG Wetzlar mit stehenden Ovationen minutenlang gefeiert
Mit einer am Ende auch spielerisch überzeugenden Leistung haben die Rhein-Neckar Löwen am Samstagabend gegen die HSG Wetzlar 34:25 (17:11) gewonnen. Vor mehr als 10 000 Zuschauern in der SAP Arena taten sich die Mannheimer zunächst schwer, setzten sich dann aber schrittweise ab und zelebrierten in Durchgang zwei dann Handball der Spitzenklasse. Andy Schmid traf siebenmal für den Meister, bei Wetzlar waren Maxi Holst und Stefan Cavor mit je vier Toren am treffsichersten. Durch den 13. Sieg im 13. Heimspiel bleiben die Löwen auch nach dem 28. Spieltag Spitzenreiter der DKB Handball-Bundesliga.

Harald Reinkind zeigte sich vor allem von der Atmosphäre in der SAP Arena begeistert: „Das war eine richtig geile Stimmung heute.“ Wetzlar sei eine Mannschaft, die man nie abschreiben dürfe und gegen die man bis zuletzt konzentriert arbeiten müsse. Das habe man heute getan. Kim Ekdahl Du Rietz sah die taktische Umstellung während Halbzeit eins, als Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen von 6:0- auf 5:1-Abwehr wechselte, als mitentscheidend für den Erfolg an – genauso wie die schon im Hinspiel überragende Leistung von Torwart Mikael Appelgren.

Wandschneider gratuliert - und ärgert sich
Jacobsen selbst sah das nicht anders: „Anfangs waren wir ein bisschen hektisch. Die Umstellung auf 5:1-Abwehr hat Wetzlar vor Probleme gestellt, zudem haben wir eine sehr, sehr gute Torhüterleistung gehabt. Gegen Wetzlar muss man immer 100 Prozent geben – das haben wir über weite Strecken geschafft.“ Kai Wandschneider, Coach der HSG Wetzlar, gratulierte zu einem hochverdienten Sieg, sah ebenfalls den taktischen Kniff von Jacobsen als Knackpunkt und kritisierte sein Team für eine fehlerhafte Vorstellung, in der „höchstens zwei, drei Spieler ihre Normalform gebracht“ hätten.

Bei bester Samstagabend-Partystimmung entwickelt sich ein munteres Spielchen. Sinnbildlich für die extrem hohe Intensität sind fünf Tore in den ersten drei Minuten, nach denen die Löwen mit 3:2 führen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie Alex Petersson. Mit seinen 37 Jahren braucht er keine Anlaufzeit, lässt seine Gegenspieler wie Pappfiguren stehen und nagelt die Treffer zum 1:0 und 2:1 gnadenlos in den Kasten. Beeindruckt davon zeigen sich die Wetzlarer allerdings nicht. Ihrerseits haben sie mit Mittelmann Filip Mirkulovski einen Spieler, der direkt das Spiel in seine Hände nimmt.

Petersson in Galaform
Auch wegen des starken Auftritts des mazedonischen Nationalspielers halten die Hessen bis zum 8:7 die Partie komplett offen. Zudem bringt sich Torwart Benjamin Buric mit einigen Paraden ins Gespräch. Dann aber kommt der Löwen-Express doch ins Rollen: Vom 8:7 setzt sich der Deutsche Meister auf 11:7 ab. Die Gründe heißen Mikael Appelgren, der das Löwen-Tor verrammelt, die noch konsequenter zupackende Abwehr sowie die ersten leichten Fehler der so stark ins Spiel gekommenen Gäste.

Zwar reagiert HSG-Coach Kai Wandschneider mit der ersten Auszeit, kurz bekommt er dadurch auch Stabilität zurück in seine Reihen. Dann aber starten die Löwen ihren zweiten Lauf der ersten 30 Minuten. Wieder bringen starke Abwehr- und Torwartaktionen schnelle Ballgewinne, dieses Mal schlägt Gudjon Valur Sigurdsson eiskalt zu. Dreimal in Folge netzt der wieselflinke Isländer ein. Auch Petersson unterstreicht seine Galaform: Nach dem Tor zum 12:8 fängt er einen Gegenstoß ab und legt mit den Grundstein zur 17:11-Pausenführung. Zu dieser steuert auch Kim Ekdahl Du Rietz noch zwei Tore bei, zudem setzt Rafael Baena im Kampf gegen zwei Wetzlarer beim 15:10 ein deutliches Zeichen: Die Löwen sind nicht gewillt, sich den Schneid abkaufen zu lassen.

Kim Ekdahl Du Rietz dreht auf
Nachdem die Löwen zunächst nicht gut ins Spiel kommen, vor allem das Zusammenspiel Rückraum-Kreis und Rückraum-Außen nicht sonderlich funktioniert, arbeiten sich die Jungs von Niko Jacobsen in die Partie und führen zur Pause verdient mit sechs Toren. Dass auch eine große Portion Härte mit drin ist, zeigen vier Zeitstrafen. Mit entscheidend für den Löwen-Erfolg ist außerdem die Umstellung in der Abwehr Mitte des Durchgangs, als Jacobsen die 6:0-Formation zugunsten einer 5:1-Variante mit Hendrik Pekeler auf der „1“ auflöst. Der Schachzug geht – wie so viele des Meistertrainers – komplett auf. Unter anderem verschwindet dadurch der zu Beginn so starke Mirkulovski fast völlig von der Bildfläche.

Nach der Pause lassen die Löwen nichts mehr anbrennen. Zunächst geht es wie in Halbzeit eins hin und her, dann aber bringt ein Lauf von fünf Toren zwischen dem 21:15 und dem 25:15 (42.) die Entscheidung. Für eine der spektakulärsten Aktionen sorgt Patrick Groetzki, als er im Stile eines Mittelmannes den immer stärker werdenden Pekeler am Kreis freizaubert. Bereits in der ersten Hälfte hatte der Rechtsaußen mit Wucht aus dem Rückraum getroffen (5:3). Überhaupt glänzen die Gelbhemden nun immer mehr mit Spielfreude. Schmid setzt Ekdahl Du Rietz mit einem Pass hinter dem Rücken ein. Apropos KEDR: Der Schwede dreht zusammen mit Pekeler richtig auf, zudem hält Appelgren im Tor konstant seine Spitzenleistung – und kommt am Ende auf 16 Paraden.

Die Fans in der SAP Arena danken es der Mannschaft mit stehenden Ovationen während der letzten fünf Minuten und feiern ein am Ende hochverdientes 34:25.

Rhein-Neckar Löwen – HSG Wetzlar 34:25 (17:11)
RNL: Appelgren, Palicka – Tollbring, Sigurdsson (5/2), Groetzki (2), Radivojevic, Schmid (7/2), Pekeler (6), Bliznac, Reinkind (2), Mensah (2), Taleski, Baena (1), Ekdahl Du Rietz (5), Petersson (4)
Wetzlar: Buric, Weber – Kohlbacher (3), Klesniks, Cavor (4), Ferraz (2), Lindskog, Schefvert (1), Hermann (2), Kneer (1), Mirkulovski (3), Holst (4/3), Björnsen (3), Kvist (1), Pöter, Volentics (1)
Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2, 4:3, 5:3, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 8:7, 11:7, 11:8, 13:9, 14:10, 17:10, 17:11 (HZ), 18:12, 19:13, 19:14, 21:14, 21:15, 25:15, 27:18, 30:22, 31:24, 32:25, 34:25 (EN)
Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck / Simon Reich; Zuschauer: 10 023

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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