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VfK Berlin Deutscher Meister im Hallenfaustball


(Foto: Neuberth) Marcel Stoklasa punktet gegen den VfK Berlin, aber die Hauptstädter ließen sich an Ende den Titel nicht nehmen.

Spätestens als die Nationalhymne erklang, um den Deutschen Meister im Hallenfaustball zu ehren, wurde jedem in der vollbesetzten GBG-Halle bewusst, welch großartige Veranstaltung am Sonntagnachmittag zu Ende gegangen war. 

Sieger war am Ende vor allem der Faustballsport selbst, wie Bürgermeister Lothar Quast bei der Siegerehrung anerkennend feststellte. Der VfK Berlin wurde seiner Favoritenrollen gerecht und gewann in 3:1 Sätzen das Finale gegen den gastgebenden TV Käfertal, der aber allen Grund hatte, sich über die Vize-Meisterschaft riesig zu freuen. Das Käfertaler Team, um Trainer Reinhold Goth, hatte sich mit einer überragenden Mannschaftsleistung in das Finale gekämpft und dort auch den Berlinern einen erbitterten Kampf geliefert.

Zuvor hatte sich im „kleinen“ Finale der TV Brettorf mit einem Sieg gegen den Ahlhorner SV die Bronzemedaille gesichert, ehe sich die Teams aus Berlin und Käfertal gegenübertraten. Ganz knapp, mit 11:9 ging der erste Durchgang an den Hauptstadtclub, doch den 2. Satz holte sich dann der TV Käfertal, dank guter Aufschläge von Nick Trinemeier und eines groß aufspielenden Marcel Stoklasa ebenso knapp, mit 12:10. Bürgermeister Lothar Quast, der an beiden Tagen anwesend war, zeigte sich erstaunlich informiert. „Ich bin im Grunde Fan aller Ballsportarten“, so Lothar Quast, „aber seit ich den Faustballsport näher kennengelernt habe, und sehe, was beim TV Käfertal geleistet wird, interessiert mich Faustball, den ich übrigens gar nicht mehr als Randsportart bezeichnen würde, noch mehr.“

(Foto: Neuberth) Bürgermeister Lothar Quast gratuliert dem Vizemeister, TV Käfertal.

Im 3. Satz genügte eine kurze Käfertaler Schwächeperiode, um die Berliner davonziehen zu lassen; mit 11:7 ging dieser Durchgang an den Favoriten. Besonders die extrem diagonal angesetzten Aufschläge von Lukas Schubert, die im Ansatz nicht zu erkennen waren, bereiteten den Käfertalern immer wieder große Probleme. Das setzte sich auch im 4. Durchgang fort, der schließlich mit 11:4 an den VfK Berlin ging. Die Enttäuschung über das verlorene Finale währte bei Nick Trinemeier "keine Viertelstunde". „Ich bin riesig zufrieden mit der Silbermedaille. Hätte mir das zuvor jemand prophezeit, hätte ich ihm nicht geglaubt. Wir sind Deutscher Vize-Meister, wir haben allen Grund, uns zu freuen.“

Dominik Mondl sah das ebenso: „Ich bin hochzufrieden mit unserem Erfolg. Es gibt keinen einzigen Wermutstropfen. Wenn mich vor diesem Wochenende jemand gefragt hätte, ob ich mit dem 2. Platz zufrieden wäre, hätte ich das sofort unterschrieben.“

„Wir haben tollen Faustball-Sport gesehen“, resümierte Lothar Quast bei der Siegerehrung. „Die beiden letzten Tage haben gezeigt, welche Faszination Faustball bietet. Ich gratuliere allen teilnehmenden Mannschaften zu den durchweg tollen Leistungen, die sie zeigten und sage `Glückwunsch an die 3 Medaillengewinner`, aber gewonnen hat in Mannheim  vor allem der Faustballsport. Glückwunsch aber auch an Ausrichter TV Käfertal, der diesen Deutschen Meisterschaften einen würdigen Rahmen bereitet hat.“

Ulrich Meiners, Präsident der Deutschen Faustballliga, nahm anschließend unter dem lang anhaltenden Applaus des Publikums die Siegerehrung vor und machte auch aus seiner Begeisterung über die Organisation der Endrunde keinen Hehl. „Wir haben in Mannheim die sechs besten  deutschen Teams gesehen, die sich hier auf Augenhöhe begegneten; jeder hätte jeden schlagen können. Ganz besonders möchte ich mich beim TV Käfertal für die tolle Ausrichtung bedanken und auch bei den Sponsoren, ohne die eine Veranstaltung von solchen Dimensionen nicht möglich wäre. Was der TVK mit seinen vielen Helfern hier geleistet hat, ist beispielhaft.Das schreit nach Wiederholung."

(Foto: Neuberth) TVK-Vorsitzender Jörg Trinemeier, rechts, mit Bürgermeister Lothar Quast. In der Mitte Hallensprecher Christian Gillmann, der an den beiden Tagen die Zuschauer unterhaltsam und mit viel Fachwissen durch die Veranstaltung führte.

Jörg Trinemeier, Vorsitzender des TVK sowie Abteilungsleiterin Petra Scharfenberger, nahmen stellvertretend für das Helferteam den Dank des DFBL-Präsidenten entgegen – beide Funktionäre konnten auf ein rundum gelungenes Event zurückblicken. Jörg Trinemeier blieb nur übrig, sich bei den teilnehmenden Mannschaften für durchweg faire Spiele zu bedanken, mit denen die eingesetzten Schiedsrichter zu keinem Zeitpunkt Probleme hatten. Mannheim erlebte ein sportliches Highlight, bei dem am Ende wirklich ALLE zufrieden waren. Was kann man sich mehr wünschen?

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