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Academics HD erwarten Gladiators Trier

Die Brisanz steigt: Big-Point-Games im Dreierpack

Mit dem Heimspiel gegen Trier starten für die Academics Heidelberg die wegweisenden Wochen im Kampf um die Playoffs. Die Ausgangsposition ist gut, das Selbstbewusstsein vorhanden – sofern der Fokus stimmt, werden auch die nötigen Erfolge Einzug halten.  

Nach einem holprigen Start ins Jahr 2018 stehen die Academics mittlerweile wieder „voll im Saft“. In den vergangenen drei Spielen zeigte das Team von Headcoach Frenki Ignjatovic durchweg gute Leistungen. Während der Heimsieg gegen ersatzgeschwächte Hagener deutlich ausfiel, überraschte die Mannschaft Köln und lieferte gegen Crailsheim ein sehr couragiertes Ziel. Der Fokus, welchen die Heidelberger in diesen Spielen an den Tag legten, wird auch in den nun anstehenden drei Partien nötig sein. Denn mit Trier, Chemnitz und Kirchheim trifft der Tabellenfünfte auf drei Gegner auf Augenhöhe.

Von Spiel zu Spiel

Drei Siege aus den nächsten drei Spielen würden dem ausgegebenen Mindestziel „Playoffs“ einen gehörigen Schub geben, drei Niederlagen dagegen einen verbissenen Kampf um die hinteren Playoff-Platzierungen bis zum letzten Spieltag bedeuten. Was bei einem solch engen Wettrennen raus kommt, kann niemand vorhersagen. Deshalb will der Klub es gar nicht so weit kommen lassen. Ab dem Heimspiel gegen Trier soll eine Siegesserie gestartet und dadurch die Postseason-Qualifikation verdient werden. Die altbewährte Philosophie des Von-Spiel-zu-Spiel-Denkens wird dabei auch diesmal ein Erfolgsfaktor sein.

Heimstärke trifft Auswärtsfluch
Während die Academics sich also auf den Start einer Serie vorbereiten und fokussieren, hoffen die RÖMERSTROM Gladiators darauf, dass sie ihren Auswärtsfluch besiegen können. Denn bereits seit mehreren Spielzeiten sind die Moselstädter in den eigenen vier Wänden eine Macht, auswärts jedoch etwas schwach auf der Brust. Dadurch entsteht einer der krassesten Gegensätze der Liga: Die Gladiators, die unter anderem Vechta, Crailsheim, Köln und auch Heidelberg zuhause schlugen, ließen die Punkte beispielsweise in Baunach, Ulm, Ehingen und Paderborn liegen. Das Potential einer Top-Mannschaft ist also im Kader von Headcoach Marco van den Berg vorhanden, wird aber nicht immer abgerufen.
Um dieser Malaise Herr zu werden und die Verletzungssorgen im Kader zu minimieren, wurde Trier im Laufe der Saison gleich zweifach auf dem Transfermarkt tätig: Power Forward Anton Shoutvin (9.4 PpS) und Center Robert Nortmann (6.3) haben sich als die gewünschten Verstärkungen herausgestellt und der van den Berg-Rotation weitere Tiefe und Qualität verliehen. Die beiden deutschen Leistungsträger Johannes Joos (15.2) und Simon Schmitz (11.8, 3.9 ApG) sind aber nach wie vor die Taktgeber der Offensive – und möglicherweise der entscheidende Faktor für einen tiefen Ritt in den Playoffs.  

Gleiches Ziel

Am Sonntag geht es also für beide Mannschaften um viel. Beide Mannschaften haben schließlich das gleiche Saisonziel und könnten mit einem Sieg einen deutlichen Schritt in Richtung Postseason machen. Die Academics hoffen, nachdem sie im Hinspiel eine schwache Leistung aufs Parkett brachten, auf ihre Heimkulisse. Mit den Zuschauern im Rücken, die gerade im vierten Viertel gegen Crailsheim bewiesen, dass sie das Team lautstark unterstützen können, soll es mit dem Sieg und der Festigung des fünften Tabellenplatzes klappen. Ob Center Martin Seiferth bei diesem Unterfangen mithelfen kann, steht indes noch nicht fest. Über einen Einsatz des 27-Jährigen wird kurzfristig entschieden. Ein Einsatz scheint aufgrund der gut verheilenden Außenbandverletzung ist nicht ausgeschlossen.

Infos:
Academics Heidelberg vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier
Sonntag 11.02.2018, Tip-Off 17:00 Uhr, Olympiastützpunkt Rhein-Neckar, Im Neuenheimer Feld 710, 69120 Heidelberg

Lukas Robert

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