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SV Waldhof gewinnt Prozess gegen Lokurlu


Der SV Waldhof hat den Prozess gegen die Spielerberater-Agentur  Lokurlu gewonnen. Es ging um die Zahlung einer Provision für den Transfer von Philipp Förster zum 1.FC Nürnberg, in Höhe von 36.000 €;  Lokurlu sollte 40% Provision aus der Transfersumme in Höhe von 90.000 € erhalten.

Im Prozess, am 17. November 2017, war es im Wesentlichen um die Frage gegangen, ob diese Vereinbarung rechtens war, da das Papier nur vom damaligen Sportvorstand, Klaus Hafner, unterschrieben war. Üblicherweise sollte eine solche Vereinbarung von zwei Präsidiumsmitgliedern unterschrieben sein.

Ex-Präsident Steffen Künster, Klaus Hafner und der damalige Finanzvorstand und heutige Präsident des SV Waldhof e.V, Klaus Rüdiger Geschwill, waren als Zeugen des Klägers und sagten übereinstimmend aus, dass es aufgrund der nicht immer gleichzeitigen Anwesenheit der drei – ehrenamtlichen - Präsidiumsmitglieder auf der Geschäftsstelle, versäumt wurde, die zweite Unterschrift nachträglich zu leisten, aber grundsätzlich war Klaus Hafner berechtigt, diese Vereinbarung auszuhandeln. Die ungewöhnliche Höhe der Provision wurde damit begründet, dass die Agentur Lokurlu in eine finanziell schwierigen Situation dem SV Waldhof Spieler „für kleines Geld“ (Hafner) vermittelt habe und dafür beim Weiterverkauf des betreffenden Spielers eine höhere Provision erhalten sollte.

Obwohl der Vorsitzende des Prozesses, Richter Matthias Alles, zum Abschluss der Verhandlung  am 17. November durchblicken ließ, dass in einem solchen Fall durchaus eine Unterschrift genügen könnte, verkündete er nun an Freitag, dass die Klage der Agentur Lokurlu abgewiesen wird, weil die zweite Unterschrift einfach vergessen wurde, somit ein Formfehler vorliegt und die Vereinbarung daher nicht gültig ist; der Spielerberater hat demnach auch die Kosten des Verfahrens zu tragen. Dreifacher Punktgewinn also für den SV Waldhof, da bereits bei der Hauptverhandlung ein Vergleich vom Anwalt der Klägerseite, Christoph Schickardt, abgelehnt wurde.

Zwar hat der Kläger noch die Möglichkeit der Revision, aber davon geht SV Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp nicht aus. „Ich denke, dass die Sache damit erledigt ist. Es gab ja mehrere Punkte, mit denen wir in dieser Vereinbarung nicht einverstanden waren und an denen wir ansetzen konnten. Dass der Richter bereits der Argumentation mit der fehlenden zweiten Unterschrift folgte, bestätigt unsere Ansicht, daher ist dieses Urteil für mich nicht wirklich eine Überraschung. Und man sieht, dass bei uns seriös gearbeitet wird. “

Der Geschäftsführer erwartet auch keine weitere Forderung der Agentur Lokurlu. „Nein, die Agentur Lokurlu bekommt jetzt gar nichts und muss auch die Kosten des Verfahrens tragen. Das war ein gutes Urteil für den SV Waldhof.“

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