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1899 holt in Hannover ersten Dreier

Hannover. 1899 Hoffenheim hat im vierten Spiel den ersten Saisonsieg eingefahren. In Hannover lieferten die Kraichgauer sicher nicht ihre beste Saisonleistung ab, profitierten aber von einem starken Timo Hildebrand und einer schlechten Chancenverwertung der Niedersachsen, die besonders vor der Pause für klare Verhältnisse hätten sorgen können.

Vor 34.254 Zuschauern in der AWD-Arena entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel. Das lag in erster Linie am offensiven Hannover, das früh erste Chancen verbuchen konnte. So hatte Ya Konan nach einem Stajner-Traumpass schon nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß, TSG-Schlussmann Hildebrand konnte die Kugel aber gerade noch an den Innenpfosten lenken. Hoffenheim dagegen bemühte sich, brachte aber vorerst wenig zustande.

Mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck der Niedersachsen größer. Nach einer knappen halben Stunde hätten die Hausherren in Führung gehen müssen, doch Ya Konan (25.), Rama (26.) und Bruggink (28.) vergaben ihre Großchancen kläglich.

So kam es, wie es kommen musste. Carlos Eduardo spielte mit Salihovic Doppelpass und drang in den Strafraum ein. Der Brasilianer ließ in halblinker Position Haggui aussteigen, jagte das Leder unter die Querlatte und stellte so kurz vor der Pause den Spielverlauf auf den Kopf (40.).

Ralf Rangnick war trotz der Pausenführung nicht entgangen, dass sowohl vorne als auch hinten längst nicht alles rund lief bei den Kraichgauern und brachte Ba für Eichner. Hoffenheim spielte fortan mit drei Spitzen, Ibertsberger rückte zurück auf die linke Abwehrseite. Dies hatte zur Folge, dass 1899 nun defensiv deutlich besser stand. Gefährliche Torszenen gab es somit auf keiner Seite mehr zu bestaunen. Die Teams begegneten sich im Mittelfeld auf Augenhöhe.

Die Partie plätscherte unansehnlich vor sich hin, vor den Toren tat sich lange Zeit gar nichts. Dass Ya Konan nach 73 Minuten aus 16 Metern abziehen durfte, lag weniger an einem tollen Spielzug der Hannoveraner, sondern vielmehr daran, dass Hoffenheim hinten den Ball nicht ordentlich rausspielte. Der Ivorer zielte genau auf Hildebrand.

Hannover mühte sich gegen Ende zwar noch einmal redlich, von einer Schlussoffensive waren die Niedersachsen jedoch weit entfernt. 1899, das wahrlich keine herausragende Leistung gezeigt hatte, brachte den Dreier ungefährdet über die Zeit.

Stimmen zum Spiel:

Ralf Rangnick: Es war der glücklichste Sieg den ich hier in Hannover feiere. Wir haben in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen. Wenn wir zu diesem Zeitpunkt mit zwei oder drei Toren hinten gelegen wären, hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Die zweite Halbzeit war besser, zumindest was das Spiel gegen den Ball betrifft. Bei eigenem Ballbesitz muss man vieles besser machen. Wir haben Luft nach oben. Das wollen wir in den nächsten Spielen zeigen. In der Halbzeit gab es sicherlich einige klare Worte. Einige Spieler haben aus unterschiedlichen Gründen noch nicht die Verfassung von letzter Saison.

Andreas Bergmann: Es war eine tolle erste Halbzeit meiner Mannschaft. Mit viel Leidenschaft und guten Torsituationen. Wir hatten klar Tormöglichkeiten und hätten in Führung gehen müssen. Hoffenheim hat dann den Fehler brutal ausgenutzt. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr ganz so zwingend. Wir haben dann am Ende zuviel mit langen

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