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AXSE BasCats – GISA Lions Halle 74:69

Mit toller Moral zum zweiten Bundesligasieg - AXSE BasCats schlagen Halle 74:69

War das ein Jubel im ISSW, als am Samstagabend die Schlusssirene des Bundesligaspiels der AXSE BasCats gegen die GISA Lions Halle ertönte. Mit 74:69 erkämpften sich die Heidelbergerinnen den zweiten Bundesligasieg und schlossen damit zur BG 74 Göttingen nach Punkten auf. Sollte es im ersten Rückrundenspiel am 16. Dezember gegen den Mitaufsteiger aus Südniedersachsen einen Sieg geben, dann geben die AXSE BasCats die „Rote Laterne“ über Weihnachten ab.

Es war eine dramatische, wechselvolle Partie, die die Zuschauer begeisterte. Halle ging zu Beginn 4:2 in Führung, doch dann waren die AXSE BasCats da. Sie verteidigten viel aggressiver als in den letzten Spielen und erkämpften sich dadurch viele Bälle. Ein Distanztreffer von Rachel Arthur brachte die erste Führung zum 5:4, Tiffany Jones-Smith, Vee  Young und Ny Hammonds bauten die Führung aus. Mit zehn Punkten Vorsprung ging es ins zweite Viertel.

Die AXSE BasCats behielten die Spannung, dennoch kam Halle besser ins Spiel. Und das lag vor allem an der US-Amerikanerin Brittany Hrynko. Die enorm schnelle Aufbauspielerin machte nach dem schönen Distanztreffer von Michala Palenickova zum 26:14 in kürzester Zeit elf Punkte. Sie war im Dribbling kaum zu stoppen und zog immer wieder zum Korb. Die Gastgeberinnen machten dabei den Fehler, keine zweite Spielerin auf sie abzustellen. War eine Spielerin ausgetrickst, war der Weg zum Korb für Hrynko völlig frei. Zum Glück trafen die eingewechselten Anna Meusel und Marlene Angol (Dreier) gleich ihre ersten Würfe, sonst kamen die Heidelbergerinnen in dieser Phase nur durch Freiwürfe zu Punkten. Mit 42:37 ging es in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit deutete zunächst nichts auf die Wende hin. Zunächst zeigte die Zonenverteidigung von Halle keine Wirkung. Als Rachel Arthur nach gut vier Minuten per Korbleger mit Foul zum 49:41 punktete, war die Welt noch in Ordnung. Es sollte aber der letzte Treffer aus dem Feld in diesem Viertel sein. Ein Dreier von Kiejdrowska war der Beginn von einem 9:0-Lauf der Hallenserinnen, der 2:57 vor Schluss durch Quinn die erste Führung Halles seit den Anfangsminuten zur Folge hatte. Vee Young traf einen von zwei Freiwürfen, gefolgt von einem weiteren 9:0-Lauf der Gäste. Beim 50:59 zur letzten Viertelpause schien für die Axse BasCats alles verloren. Wie würde die Mannschaft auf diesen Rückschlag reagieren?

Es war Michala Palenickova, die ihr Team mit einem Distanztreffer wieder „Lebensmut“ einflößte. Trotzdem waren Quinn und Hrynko kaum zu halten, und als Hrynko – mit insgesamt 25 Punkten (Trefferquote 84%!) die Spielerin des Abends –  auf 65:58 für die Gäste erhöht hatte, nahm Trainer Dennis Czygan eine Auszeit. Und dann liefen Vee Young und Rachel Arthur heiß. Sechs Punkte von Young und fünf von Arthur, ein 11:0-Lauf, zum 69:65 per Dreier von Arthur abgeschlossen, ließen die Halle explodieren. Noch einmal verkürzten die Lions auf 69:67, ehe ein weiterer Distanztreffer von Arthur die Entscheidung brachte. In den Schlusssekunden konnten Ny Hammonds und Sara Kranzhöfer einige Freiwürfe nicht im Korb unterbringen, doch das machte nichts mehr. Unter dem Jubel der Zuschauer hielten die AXSE BasCats den Vorsprung und machten den zweiten Sieg perfekt. Was für ein Krimi!

Es war ein Sieg der Leidenschaft und der Moral. Tiffany Jones-Smith machte ihr bestes Spiel seit Wochen und schaffte ein Double-Double. Vee Young und Rachel Arthur trafen genau im richtigen Moment, Sara Kranzhöfer schaffte bemerkenswerte sieben Vorlagen, drei Ballgewinne und sechs Rebounds und hatte lediglich im Abschluss etwas Pech. Die ganze Mannschaft kämpfte großartig und hatte sich diesen Sieg nach einigen knapp verlorenen Partien in dieser Hinrunde redlich verdient.

Mit zwei Siegen und neun Niederlagen beenden die AXSE BasCats ihre erste Hinrunde in der Bundesliga. In der zweiten Halbserie wird es auf die Heimspiele gegen Göttingen, Herne, Hannover und Chemnitz, vielleicht noch Bad Aibling, ankommen, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Auswärts ist das Programm mit Spielen in Wasserburg, Nördlingen, Marburg oder Saarlouis überaus schwer. Mindestens sechs Siege werden wohl nötig sein, um ein weiteres Jahr erstklassig zu bleiben. Mit solchen kämpferischen Glanzleistungen wie gegen Halle und mit der Unterstützung der diesmal leidenschaftlich mitgehenden Zuschauer ist dies keine „mission impossible.“

AXSE BasCats – GISA Lions Halle 74:69 (42:37)
BasCats: Young 17, Arthur 15/3, Jones-Smith 11, Hammonds 10, Palenickova 8/2, Kranzhöfer 4, Meusel 4, Angol 3/1, Zipser 2, Chatzitheodorou.
Halle: Hrynko 25, Quinn 16, Pohlmann 9, Shumpert 8, Kiejdrowska 6/2, Henningsen 4, L. Schinkel 1, J. Schinkel, Büschel, Dukic.

Stenogramm: 9:4 (4.), 14:6 (5.), 23:13 (10.), 28:18 (13.), 32:27 (16.), 42:37 (Halbzeit), 49:41 (24.), 49:50 (27.), 50:59 (30.), 58:65 (35.), 69:65 (38.), 74:69 (Endstand).
Rebounds: 39:34 (BasCats/Halle): Jones-Smith 12, Young 6, Kranzhöfer 6 – Quinn 9, Hrynko 6, Shumpert 5, Team 5.
Wurfquote aus dem Feld: 43:57%
Dreierquote: 29:15%
Freiwurfquote: 57:73%

Stimmen zum Spiel:

Trainer Dennis Czygan: „Diese Mannschaft ist intakt. Moral, Kampfgeist und Energie haben heute gestimmt. Wir haben uns diese Woche im Training voll auf die Defense konzentriert, und das hat man heute gesehen. Es war ärgerlich, dass wir es noch einmal so spannend gemacht haben, aber Hrynko ist eben sehr schnell. Sie kam zu oft frei zum Korb, aber am Schluss sind wir mit zwei Spielerinnen drauf gegangen. Dass wir noch einmal so zurückgekommen sind, lag auch daran, dass wir Rachel und Sara einige Zeit geschont haben. Sie waren dann im richtigen Moment da. Michala hat es heute super gemacht, auch Marlene mit ihrer Coolness in der Defensive. Es war der zweite Sieg, wir sind in meinem persönlichen Soll.“

Marlene Angol: „Der Sieg war so wichtig. Heute haben wir endlich mal gezeigt, dass wir auch über fast 40 Minuten fokussiert verteidigen können. Wir haben auch beim Rebound einen guten Job gemacht (16 Offensivrebounds). In der Offense hätten noch ein paar Würfe mehr reingehen müssen. Gewonnen haben wir das Spiel heute über die Defense, unsere alte Stärke.“

Rachel Arthur: „Das waren sicherlich zwei der wichtigsten Dreier von mir. Wir haben heute toll zusammen gespielt, gekämpft und zusammengehalten. Es gibt immer mal solche Phasen wie heute, wo man plötzlich in Rückstand gerät. Serena hat uns gesagt, dies ist ein Spiel der Läufe. Es war ein Sieg der Moral.“

Michael Rappe

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