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SG Leutershausen gewinnt Derby 26:20


SG Leutershausen sichert mit Derbysieg gegen TVG Großsachsen Spitzenplatz in der Tabelle

(rkü) Die Emotionen wollten sich auch nach Spielende nicht wieder beruhigen. Das Dorfderby zwischen der SG Leutershausen und dem TVG Großsachsen endete 26:20 (14:10) - aber so glatt, wie es das Ergebnis suggeriert, lief dieses Spiel nicht.

Noch im Trainergespräch haderte TVG-Coach Stefan Pohl mit einigen Entscheidungen: „Ich glaube, wir haben alles mitgebracht, was man für ein solches Derby braucht. Wir haben leidenschaftlicher gespielt, wir haben mehr gekämpft. Ich fühle mich, ich sag’s ganz offen, ein bisschen verarscht.“ Die Schnapsflasche, die die SG Leutershausen traditionell als Gastgeschenk für jeden Trainer bereit hält, schlug er mit den Worten: „Gib sie den Schiedsrichtern“ aus - eine Premiere in den vergangenen sieben Jahren in der Heinrich-Beck-Halle.

„50 Minuten haben wir ein Derby erlebt mit allem, was dazu gehört, wie ich es hier in Leutershausen noch nicht erlebt habe“, ließ SGL-Coach Marc Nagel die Partie aus seiner Sicht Revue passieren. "Es war unglaublich emotional. Aber wir haben leider auch zehn Minuten erlebt, die waren respektlos, die waren niveaulos, und damit schaden wir dem Handball - und das fand ich sehr schade.“ Nagel spielte besonders auf eine Szene in der 30. Minute an, nach der TVG-Rückraumhüne Philipp Schulz die Blaue Karte sah, also wegen eines besonders groben Fouls von der Platte musste. Leutershausens Mittelmann Philipp Bauer war bei der Aktion mit einer offenen Platzwunde am Kopf zu Boden gegangen - Großsachsen hatte gegen die Entscheidung der Schiedsrichter protestiert. Stefan Pohl fand die Situation schlimmer, in der Leutershausens Neuzugang Daniel Zourek „aktiv mit der Hand ins Gesicht von Denny Purucker“ gegangen sei. Zourek bekam für das Foul eine Zwei-Minuten-Strafe.

Unbestritten ging es zwischen den beiden Hirschberger Teams an diesem Abend zuweilen sehr rustikal zu, allerdings entglitt die Partie den beiden Unparteiischen Ramesh und Suresh Thiyagarajah nie. Das Bundesliga-Gespann fuhr eine konsequente Linie.

Zu Beginn waren sich die beiden Mannschaften, der Tabellenführer aus dem Süden Hirschbergs gegen den Tabellenvierzehnten aus dem Norden, ebenbürtig. Die SGL brauchte 25 Minuten, ehe sie erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung für sich verbuchten konnte. Dem 12:9 ließ sie noch das 13:9 folgen - und mit 14:10 ging es dann in die Pause.

In der zweiten Hälfte begannen die meisten der gut 1.100 Handball-Fans in der ausverkauften Heinrich-Beck-Halle bereits die „Roten Teufel“ zu feiern. Sie hatten sich bis zur 37. Minute bereits auf 18:12 abgesetzt - wie in der ersten Hälfte schon unterstützt durch einen glänzend aufgelegten Alexander Hübe im Tor. Ab der 44. Minute - es stand inzwischen 21:15 - ließ die SGL aber ein wenig die Zügel schleifen. Einzelaktionen und unüberlegte Abschlüsse im Angriff verhinderten weitere Tore der Hausherren, Großsachsen holte auf. Beim 22:20 etwas mehr als sechs Minuten vor Schluss witterte der TVG Morgenluft, allerdings behielten die Gastgeber die Nerven. Maximilian Rolka und Alexander Kubitschek erhöhten für die SGL auf 24:20 - etwas mehr als drei Minuten vor Schluss hatten die Rothemden den Sieg in der Tasche, die Halle stand kopf. Mit einem verwandelten Siebenmeter von Niklas Ruß in der letzten Minute und durch Pfattheichers Treffer in letzter Sekunde zog Leutershausen noch deutlicher davon - 26:20 der Endstand.  

Leutershausen behält so den Spitzenplatz in der Tabelle und führt mit zwei Punkten Vorsprung vor den jeweils zweiten Mannschaften des HC Erlangen und des HSC Coburg. Großsachsen rutscht auf Platz 15 ab.

SG Leutershausen – TVG Großsachsen 26:20 (14:10)

SG Leutershausen: Hübe, Döding, Jäger 5, Rolka 2, Stippel 1, Zourek 2, Ruß 5/5, Bauer 4, Gasser, Cirac, Pfattheicher 4, Kubitschek 2, Mantek, Karpstein 1.

TVG Großsachsen: Heinecke, Fraefel, Grammel, Jörres, Triebskorn 9/2, Schulz 2 (disqualifizert 29:03 min), Spilger 5, Purucker 1, Unger 1, Straub, Reisig 1, Buschsieper, Hildebrandt, Rybakov 1.

Pressemitteilung SG Leutershausen, Ralph Kühnl

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