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Hockeyliga Feld - Spieltag 22./23. April 2017

Weiter geht es nach kurzer Oster-Pause
Wegweisende Duelle nach Wochenende in der Euro Hockey League
Nachdem  am  vergangenen  Wochenende  lediglich  der  UHC  Hamburg,  der Mannheimer  HC  sowie  Rot-Weiss  Köln  auf  europäischer  Bühne  aktiv  waren und  alle  anderen  hockeyliga-Teams  sich  eine  kurze  Pause  gönnen  konnten, geht es nun auch in der nationalen Liga wieder um wichtige Punkte.

Tabellenführer Rot-Weiss Köln hatte ein ausgesprochen erfolgreiches europäisches Hockey-Wochenende absolviert, ist ins EHL-Halbfinale eingezogen. Zurück im Liga-Alltag „haben die Jungs  aber richtig  Bock,  weiter  anzugreifen  und  uns  oben  weiter festzuspielen“,  versichert Trainer André Henning, der sich daher keine Sorge um die Motivation seiner Mannen macht, wenn  es  nach  Kampong  und  Barcelona  nun  gegen  Bundesliga-Schlusslicht  Klipper  THC geht. Im Gegenteil: „Das Hinspiel war trotz des 3:0 harte Arbeit.“ Klipper werde sich trotz der wohl so gut wie geklärten Abstiegsfrage „weiter mit Herzblut verkaufen. Das Abwehrbollwerk muss  man  erstmal  knacken  und  ein  gutes  Spiel  zeigen.“  Allerdings  wird  der  Coach voraussichtlich  dem  angeschlagenen  Mathias  Müller  sowie  Christopher  Rühr  eine  Pause verordnen.

Ebenfalls nur eine Partie an diesem Wochenende hat der UHC Hamburg zu bestreiten. Am Samstag  muss  man  beim  Crefelder  HTC  antreten,  der  seinerseits  nach  einem  wenig erfolgreichen   letzten   Liga-Wochenende   etwas   gutzumachen   hat.   Die   Uhlen   sind wettbewerbsübergreifend  nach  der  Winterpause  in  vier  Spielen  noch  ohne  Sieg,  aber trotzdem  noch  in  Reichweite  der  Playoff-Ränge. „Das  ist  ein  echtes  Verfolgerduell,  in  dem eine  ganze  Menge  Brisanz  steckt“,  findet  UHC-Coach  Kais  al  Saadi.  „Wer  ernsthaft  oben dranbleiben  will,  der  muss  dieses  Spiel  gewinnen.“  Der  EHL-Auftritt  sei  am  Ende  eher  mit einer  Enttäuschung  zu  Ende  gegangen,  „aber  das  ist  schon  wieder  Schnee  von  gestern.

Unser  letztes  Eisen  im  Feuer  ist  die  Bundesliga,  und  der  Strohhalm  ist  die  theoretische Endrunden-Chance. Wir wollen das jetzt allerdings auf eine andere Art und Weise angehen, wollen  mutiger  sein  und  uns  unser  Selbstvertrauen  zurückerkämpfen.“  Ein  Sieg  in  Krefeld hätte zudem einen weiteren Effekt: „Man würde ein Lebenszeichen abgeben und hätte dafür in Krefeld gewonnen. Das kann einen Schub auslösen. Das muss man sich aber erkämpfen, sonst  lohnt  am  Ende  alles  Rechnen  nichts.“  Personell  ist  die  Lage  allerdings  angespannt. Moritz Polk fällt sicher aus, fraglich sind Max Kapaun und Milan Weber. Dazu seien Moritz Fürste   und   Nico   Jacobi   derzeit   beruflich   so   eingespannt,   dass   sie   nur   wenig Trainingsumfänge absolvieren können.

Die  Ergebnisse  des  CHTC  vor  der  Osterpause  „waren  schon  heftig“,  gibt  Trainer  Matthias Mahn unumwunden zu. Dabei sei durchaus mehr drin gewesen, auch wenn man am Ende beide Spiele auch nicht zu Unrecht verloren hatte. „Jetzt gilt es, uns für dieses Wochenende gut vorzubereiten und die Punkte, die wir zuletzt in Hamburg gelassen haben, jetzt gegen die anderen beiden Hamburger Clubs auf eigener Anlage zu behalten.“ Dabei sei klar, dass es vor  allem  gegen  den  UHC  schon  einen  guten  Tag  benötige.  Klipper  am  Sonntag  schätzt Mahn „nicht ungefährlicher ein, seit der große Druck vielleicht weg ist. In dieser Liga man  keinen  Gegner  im  Vorbeigehen.“  Der  Fokus  liege  nun  zunächst  auf  dem  UHC-Spiel, aber man habe schon den Anspruch, am Sonntag auf jeden Fall die drei Punkte zu holen.“

Ausgesprochen  gute  Ergebnisse  lieferte  zuletzt  der  Harvestehuder  THC  ab,  der  zur Belohnung auf Rang zwei der Tabelle geklettert ist. „Wir haben Ostern gut genutzt, zwei gute Test absolviert“, berichtet Trainer Christoph Bechmann. Der HTHC ist ein heimstarkes Team und  habe  mit  den  beiden  Berliner  Clubs  ein  „Programm,  dass  wir  bewältigen  können.“  Er warnt  allerdings  davor, die  Gegner  auf  die  leichte  Schulter  zu  nehmen. „Lichterfelde  muss auch erstmal geschlagen werden, und der BHC ist alles andere als ein Selbstläufer. Das ist ein  junges  Team,  dass  eine  gute  Saison  spielt  und  dass  immerhin  gegen  Mannheim  und Mülheim  schon  punkten  konnte.“  Ausfallen  wird  am  Wochenende  Tobias  Lietz  mit  einem Muskelfaserriss.

Ein „schwieriges Wochenende“ sieht Michael McCann, der Trainer des Mannheimer HC auf sein Team zukommen. „Wir fahren im Moment schon ein straffes Programm, waren zudem nach dem unglücklichen Aus in der EHL sehr enttäuscht, weil wir im Viertelfinale nicht das gespielt haben, was wir können. Das müssen wir jetzt abhaken und Charakter zeigen. Das wird  ein  entscheidendes  Wochenende  für  uns.  Danach  wissen  wir,  wo  wir  stehen  –  als Mannschaft und in der Liga. Wen wir sechs Punkte holen können, sind wir in puncto Final Four  auf  einem  guten  Weg.  Aber  wir  müssen  wirklich  bereit  sein,  für  Nürnberg,  das  im Moment  sehr  gut  drauf  ist,  wie  auch  für  Mülheim.“  Allerdings  hat  die  EHL  auch  einige Verletzungen gebracht. Patrick Harris, Teo Hinrichs und Florian Woesch fallen vorerst aus. Dafür steht Patrick Hablawetz wieder im Kader.

Eine Art Befreiungsschlag war dem Club an der Alster nach zwei Niederlagen zuletzt gegen Krefeld gelungen. „Wenn wir an dieses Level anknüpfen können, haben wir auch an diesem Wochenende  gute  Chancen  auf  die  Punkte“,  so  Alster-Trainer  Russell  Garcia.  Doch  die Spiele  würden  schon  hart,  meint  der  Coach.  „Beide  brauchen  die  Punkte  ebenso  wie  wir auch,  und  dass  sie  gefährlich  sind,  haben  sie  auch  gegen  Topteams  schon  gezeigt.  Vor allem  davor,  Lichterfelde  zu  unterschätzen,  warnt  Garcia.  „Teams  in  solch  einer  Situation sind  unberechenbar.  Die  können  resignieren  oder  eben  völlig  befreit  aufspielen.  Das  ist gefährlich,  und  wir  dürfen  uns  da  nicht  blenden  lassen.  Die  werden  wie  Löwen  kämpfen.“ Jonathan Fröschle wird einsatzbereit sein, dafür ist Niklas Bruns wegen Fußproblemen noch fraglich.

Auf Rang neun ist der Berliner HC gar nicht so weit  weg davon, Anschluss an die oberen Ränge herstellen zu können. Und zuletzt konnten die Hauptstädter durchaus überzeugen mit Punktgewinnen in  Mannheim und gegen Mülheim. Vor allem Tabellennachbar Club an der Alster ist auf jeden Fall eine machbare Aufgabe für das Team von Frank Hänel. Im Hinspiel hatte der BHC knapp die Nase vorn. Und dass auch gegen einen HTHC was möglich ist, hat der BHC ebenfalls im Hinspiel unter Beweis gestellt, als man unentschieden spielen konnte. Für TuS Lichterfelde hingegen gab es in den Hinspielen gegen die gleichen Gegner nichts zu holen.  Mit  bereits  elf  Zählern  Rückstand  auf  das  rettende  Ufer  dürfte  der  Druck  im Abstiegskampf zwar verflogen sein, aber solange rechnerisch noch was geht, darf erwartet werden, dass auch der Tabellenelfte um jede Chance auf Punkte kämpft.

In  einer  guten  Form  befindet  sich  aktuell  der  Nürnberger  HTC,  der  mit  drei  Siegen  in  den bislang drei Spielen der Rückrunde wohl die Entscheidung im Abstiegskampf herbeigeführt hat.  Die  beiden  Mannheimer  Clubs  dürften  also  gewarnt  sein,  immerhin  konnte  der  NHTC nach   der  Winterpause   schon   EHL-Teilnehmer   UHC   besiegen.   Doch   auch   der  TSV Mannheim  hat  in  der  Rückrunde  noch  nicht  verloren  und  dabei  gegen Topteams  wie  Köln oder  den  UHC  gepunktet  oder  sogar  gewonnen.  Damit  steht  am  Sonntag  sowas  wie  ein spannendes  Duell  der  Teams  der  Stunde  an.  Der  TSV  muss  zuvor  allerdings  noch  zu Uhlenhorst  Mülheim  –  ebenfalls  noch  ungeschlagen  in  der  Rückrunde  und  mit  der  klaren Prämisse,  sich  auf  den  Playoff-Plätzen  festzuspielen.  Ein  Stolperer,  wie  ihn  sich  die Konkurrenz gegen den TSV geleistet hat, ist da sicher nicht eingeplant, zumal am Sonntag Verfolger  Mannheimer  HC  darauf  hofft,  den  Abstand  zu  den  Mannen  von  der  Ruhr  zu verkürzen.

An  eine  Chance  auf  den  Klassenerhalt  glaubt  beim  Klipper  THC  realistisch  gesehen  wohl kaum noch jemand bei 14 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und bislang erst einem Zähler auf der Habenseite. „Wir planen eigentlich bereits für die nächste Saison“, gibt Co-Trainer Christian Blunck dann auch zu, unterstreicht aber zugleich auch, „dass wir uns bis  zum  Ende  bestmöglich  verkaufen  und  auch  noch  Punkte  und  mindestens  einen  Sieg holen wollen. Dieses Wochenende mit den Spielen in Köln und in Krefeld ist dafür allerdings wohl nicht ideal dafür.“ Zumindest gilt man in beiden Duellen als klarer Außenseiter. Leicht wird man es den Favoriten allerdings nicht machen wollen.

Samstag, 22. April 2017
Club an der Alster - Berliner HC   14:00  

Rot-Weiss Köln - Klipper THC Hamburg   14:00  
Nürnberger HTC - Mannheimer HC   14:00  
Crefelder HTC - UHC Hamburg   15:00  
Uhlenhorst Mülheim - TSV Mannheim   15:00  
Harvestehuder THC - TuS Lichterfelde   16:00  

Sonntag, 23. April 2017
Crefelder HTC - Klipper THC Hamburg   12:00  
Club an der Alster - TuS Lichterfelde   14:00  
Uhlenhorst Mülheim - Mannheimer HC   14:00  
TSV Mannheim - Nürnberger HTC   14:30  
Harvestehuder THC - Berliner HC   14:00  


Platz                                     Tore       Punkte
1.   Rot-Weiss Köln               63:26         34
2.   Harvestehuder THC        69:40         28
3.   Uhlenhorst Mülheim        56:35         28
4.   Mannheimer HC              53:31         25
5.   Crefelder HTC                 42:30         24
6.   UHC Hamburg                 46:45         22
7.   TSV Mannheim                41:43         22
8.   Club an der Alster            37:35         19
9.   Berliner HC                      32:39         18
10.   Nürnberger HTC            27:44         15
11.   TuS Lichterfelde             19:62           4
12.   Klipper THC Hamburg    12:67          1

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