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Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach 34:20

Deutscher Meister wirft sich gegen Gummersbach den Frust von der Seele
Die Rhein-Neckar Löwen haben eine eindrucksvolle Antwort auf das Scheitern im DHB-Pokal-Halbfinale am vergangenen Samstag gegeben. Der Deutsche Meister besiegte in der Handball-Bundesliga am Mittwochabend vor 7468 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena den VfL Gummersbach deutlich mit 34:20 (16:13) und warf sich dabei den Frust von der Seele.

Vier Tage nach dem Aus im Pokal-Halbfinale beim Final Four in Hamburg gegen die SG Flensburg/Handewitt (23:33) spielten die Badener wie ausgewechselt, zeigten eine der besten Leistungen im Jahr 2017 und holten sich damit viel Selbstvertrauen für den Schlussspurt in der Liga, in dem es bereits am kommenden Samstag im Landesderby zu Frisch Auf! Göppingen geht. In der Tabelle überflügelten die Löwen durch den Erfolg wieder den THW Kiel und liegen als Tabellenzweiter nun einen Punkt hinter der Spitzenreiter aus Flensburg.

„Auf diese Leistung können wir aufbauen“, sagte Kreisläufer Hendrik Pekeler: „Wenn wir so auch in den nächsten Wochen spielen, werden wir bis zum Schluss oben dabei sein.“ Und Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen ergänzte: „Das war die richtige Antwort meiner Mannschaft.“
Andy Schmid hatte in den vergangenen Wochen die eine oder andere Partie erwischt, in der er nicht seine beste Leistung abrufen konnte. Gegen den VfL Gummersbach aber spielte der Spielmacher der Löwen wieder überragend. Er führte klug Regie, war torgefährlich und setzte seine Mitspieler prima in Szene. Sieben Tore (bei acht Versuchen) gelangen dem Schweizer in der ersten Hälfte (neun insgesamt), das war fast die Hälfte aller Löwen-Tore im ersten Durchgang. Schmid ließ sich auch nicht davon beirren, dass die Gummersbacher ab der 20. Spielminute mit einer Manndeckung gegen ihn agierten. Er traf trotzdem munter weiter. „Er hat ein richtig gutes Spiel geliefert und die Mannschaft nach vorne getragen“, lobte Jacobsen seinen Kapitän.

Trotz der Schmid-Gala im Angriff lief das Spiel des Deutschen Meisters in der Offensive in der ersten Hälfte nicht pannenfrei. In der Anfangsphase etwa nutzten die Löwen einen Siebenmeter und einen Tempogegenstoß nicht, ein weiterer Konter verpuffte nach einem Fehlpass. Zudem war die Fehlwurfquote zu hoch. Ansonsten hätten sich die Gelbhemden schon in den ersten Minuten deutlicher absetzen können, nämlich auf vier oder fünf Treffer. So waren es aber in den ersten 20 Spielminuten immer nur einer oder zwei Tore, mit denen die Gastgeber führten. Nach 23 Spielminuten waren die Löwen beim Stand von 13:8 dann auf fünf Treffer enteilt, in der Schlussphase der ersten Hälfte konnten die Gäste den Rückstand allerdings wieder etwas verkleinern. Das lag auch daran, dass das Abwehrspiel der Löwen in den ersten 20 Minuten ziemlich gut war (nur sieben Gegentore), in den letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs dann aber nachließ (sechs Gegentore).

Während es den Gastgebern anfangs oft gelang, die Gummersbacher Spieler am Wurf zu hindern, den Ball zu erobern oder Torwart Mikael Appelgren (acht Paraden bis zur Pause) zur Stelle war, kamen die Gäste in den letzten Minuten vor der Pause zu dem einen oder anderen einfachen Tor. „Wir hatten gut angefangen in der Abwehr, danach haben wir zu offensiv in der Abwehr agiert. Das hat mich geärgert“, so Jacobsen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgten die Löwen dann schnell für klare Verhältnisse: Mit einem 5:1-Lauf in den ersten fünfeinhalb Minuten des zweiten Durchgangs setzte sich der Deutsche Meister von 16:13 auf 21:14 ab. Die Gastgeber standen richtig gut in der Abwehr, eroberten die Bälle und dann wurde mit viel Tempo ein schneller Torabschluss angestrebt. Und das gelang zu meist. Zwischen den beiden Mannschaften lag nun längst ein Klassenunterschied. Den Löwen merkte man an, dass sie mit Spaß am Handball bei der Sache waren, die Gäste wehrten sich, machten aber viel zu viele Fehler, um den Gelbhemden an diesem Abend gewachsen zu sein. Die Gastgeber konnten sich so weiter absetzen, führten nach 40 Spielminuten mit 23:15.

Vor allem Gudjon Valur Sigurdsson zeichnete sich nun immer wieder als Torschütze aus, traf per Tempogegenstoß und auch von der Außenposition. Der Isländer, der insgesamt elf Tore erzielte, war dann auch für den erste Zehn-Tore-Führung der Gastgeber (27:17/45.) verantwortlich. „Es ist lange her, dass wir so viele Tore über die erste Welle gemacht haben, das hat mir gefallen“, lobte Jacobsen seine Spieler. In der Schlussviertelstunde nahmen die Löwen wieder einen Gang raus, konnten sich aber trotzdem weiter absetzen. Auch weil der Gegner die Badener durch Fehler im Angriff immer wieder zu Tempogegenstößen einlud und Appelgren weiterhin klasse hielt (insgesamt 17 Paraden). „Er hat klasse gehalten“, verteilte sein Trainer ein Sonderlob. 30:18 stand es nach 53 Minuten, 32:18 nach 56 Minuten, gar 34:19 kurz vor Schluss, bevor Gummersbach noch ein Treffer zum 34:20-Endstand gelang.

„Respekt an die Mannschaft, Respekt an die Fans. So können wir weitermachen. Wir haben nur noch ein Ziel, und das ist die Meisterschaft zu verteidigen“, meinte Oliver Roggisch, der Sportliche Leiter der Löwen.

Rhein-Neckar Löwen – VfL Gummersbach 34:20 (16:13)
Löwen: Appelgren, Bauer (n.e.) –  Schmid (9/1), Sigurdsson (11), Banea Gonzalez (2), Steinhauser, Larsen (1), Reinkind (1), Gedeon Guardiola (1), Groetzki (1), Ekdahl du Rietz (4), Pekeler (2), Petersson (1), Taleski (1), Manaskov (n.e.)
Gummersbach: Lichtlein, Puhle (ab 51.) – Schroeter (1), Ernst (4), Schindler, Kühn (5/3), Baumgärtner (1), Nyokas (1), Pevnov (2), Schmidt (1), von Gruchalla (1), Becker (3), Schröder (1), Jaeger, Barten
Spielfilm: 3:1 (5.), 5:3 (11.), 7:4 (15.), 13:8 (22.), 16:13 (Hz.), 20:14 (35.), 23:15 (40.), 27:17 (45.), 31:18 (55.), 34:19 (60.), 34:20 (Ende)
Schiedsrichter: Thomas Hörath/Timo Hoffmann; Zuschauer: 7.468
Spielfilm: 3:1 (5.), 5:3 (11.), 7:4 (15.), 13:8 (22.), 16:13 (Hz.), 20:14 (35.), 23:15 (40.), 27:17 (45.), 31:18 (55.), 34:19 (60.), 34:20 (Ende)

Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

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