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Harmonia - Die etwas andere Privatmannschaft

Es ist noch nicht lange her, da überraschte der TSV Amicitia Viernheim mit der Nachricht, die Verbandsligamannschaft vom Spielbetrieb abzumelden. Neben den üblichen finanziellen Problemen, war vor allem die personelle Situation ausschlaggegeben für den Rückzug. Um es genau zu sagen: Gerade einmal eine Handvoll, der immerhin 800 (!) Mitglieder zählenden Fußballabteilung, waren bereit, zu helfen, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Derlei Probleme kennt der SV Harmonia Waldhof nicht. Als AH-Sprecher Armin Muth beim diesjährigen Helferfest die Mitglieder begrüßte, konnte er sich bei sage und schreibe bei 56 der insgesamt 151 Mitgliedern für die Hilfe bei den umfangreichen Renovierungsarbeiten im Winterhalbjahr bedanken.  Allergrößter Respekt.

Die Privatmannschaft des SV Waldhof Mannheim wird im kommenden Jahr 70 Jahre alt und ist damit die älteste Privatmannschaft des Fußballkreises Mannheim. Ihr Sportplatz ist das Schlammloch, in der Altrheinstraße. Aber so traditionsbehangen diese Bezeichnung auch ist, ein Schlammloch ist das Fußballfeld der Harmonia schon lange nicht mehr. Zusammen mit dem kernsanierten und seitdem urgemütlichen Clubhaus, der seitlich offenen Holzpergola, unter der in den Sommermonaten zünftig gefeiert werden kann und überhaupt der gesamten Anlage,  darf man eher von einem Schmuckkästchen sprechen, auf das die Mitglieder mit Recht stolz sind. Der vor einigen Jahren erneuerte Rasen liegt da, wie ein Golf-Court - und das meiste wurde in Eigenleistung geschafft. Kein Wunder, dass das Regionalliga-Team des SV Waldhof seit Jahren ihr erstes Vorbereitungsspiel auf die neue Saison bei der Harmonia austrägt. Seit der Installation der vollautomatischen Gas-Heizungsanlage in den Umkleideräumen, können sich auch die Duschkabinen sehr gut sehen lassen.

Das Sportgeländer der Harmonia erinnert nicht mehr an das einstige "Schlammloch".

Die Duschkabinen können sich ebenfalls sehen lassen.

Bemerkenswert ist auch, dass die Harmonia namhafte Unterstützer hat. Rainer Bissantz, Seniorchef des bekannten Farbenhauses in der Waldstraße, sorgte dafür, dass ein neuer Boden ins Clubhaus kommt, die Firma Claus Stier, Dach- und Fassadenbau, lieferte das Material für den Innenausbau. Die DEMA GmbH sorgte für die Installation der gesamten Elektrik und sogar für eine Bewässerungsanlage und schließlich führte die Bauschlosserei Helge Buchler alle anfallenden Arbeiten aus. Glücklich der Verein, der solche Unterstützer hat.
Wie treffend der Name Harmonia bei diesem Verein ist, zeigte am 22. März auch die Mitgliederversammlung, als sie einstimmig und ohne jede Enthaltung die Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden, Sebastian Junkert, im Amt bestätigte - harmonischer geht es kaum. Und Dennis Bock, Sportlicher Leiter bei der Harmonia, löste in dieser Funktion seinen Vater Werner ab, der diese Aufgabe jahrelang erfüllte.

Die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr: von links nach rechts, l.n.r. Johannes Göbel, Kassier; Sebastian Junkert, 1. Vorsitzender; Paul Metz, 2. Vorsitzender; Armin Muth, AH-Sprecher; Murat Öztürk, Schriftführer; Dennis Bock, Sportlicher Leiter.

Dass ein Verein eigentlich nichts anderes, als eine große Familie ist, wird oft zitiert und ist meistens etwas schöngefärbt. Bei der Harmonia nicht. Da geht es tatsächlich familiär zu und bei den zahlreichen Veranstaltungen, die auf dem schmucken Gelände stattfinden, ist grundsätzlich auf beiden Seiten der Theke viel los. Am 29. April, beim großen AH-Cup, gibt es die nächste Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, wenn wieder um den von Dachdeckermeister Claus Stier gestifteten Wanderpokal gekämpft wird, oder beim Familienfest, das am 24. Juni steigt. Im Winter gibt es das traditionelle Glühweinfest.

Das schmucke Clubhaus hat schon einige Vereinsfeierlichkeiten erlebt.

Die Familienausflüge der Harmonia sind inzwischen legendär. Im letzten Jahr ging es mit dem Schiff an die Lahn. Neue Mitglieder sind übrigens herzlich willkommen.

Stillstand gibt es am Schlammloch eigentlich nie. Als nächstes  Projekt steht die Klärung der Nutzung des Schlammlochs an. Denn das Gelände gehört immer noch der Firma St. Gaubain, der Spiegelfabrik auf dem Luzenberg.

Wenn dann im nächsten Jahr 70. Geburtstag gefeiert wird, steht garantiert wieder ein großes Fest an. Denn das ist eine der beiden Leidenschaften, die bei der Harmonia gepflegt werden: Fußball und Feiern. Und wenn bis zum Jubiläum die Mitgliederzahl erhöht hätte, wäre das ein weiterer Grund zum Feiern.

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