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ASC Neuenheim - TSV Obergimpern 5:0

Die Campusbesucher trauten ihren Augen kaum. War das nicht der Hoffenheim-Coach, der da locker und lässig vorbei schlenderte? Keine Fata Morgana: 400-Millionen-Mann Julian Nagelsmann, wie Dietmar Hopp scherzhaft die Ablösesumme für den neuen Stern am Trainerhimmel bezifferte, hatte spontan entschieden, dem ASC Neuenheim und dem TSV Obergimpern beim Kellerduell beizuwohnen. Der kürzlich mit dem DFB-Trainerpreis des Jahres 2016 ausgezeichnete Schlacks begrüßte vor dem Anpfiff seinen Landesliga-Kollegen Alexander Stiehl und wünschte viel Erfolg. Der ließ mehr als eine Halbzeit lang auf sich warten. Zwar nahmen die Anatomen von Beginn an das Seziermesser in die Hand. Doch operierten sie zu umständlich, zu ungenau und zu hektisch, um dem wehrhaften Tabellenletzten ernsthaft wehtun zu können.  

(Foto: Weisbrod) Kollegen unter sich. 1899-Coach, Julian Nagelsmann, und Neuenheims Trainer, Alexander Stiehl.
 
Dabei startete der ASC vielversprechend: Nach einem klugen Rückpass von Stürmer Theo Jaspert jagte Daniel Janesch den Ball knapp über die Beziehungskiste der Kraichgauer (12.). Doch das Neuenheimer Beuteschema wollte nicht so richtig funktionieren. Zwar setzten sich auf der linken Außenbahn Malte Baumann und Sebastian Prior immer wieder mit viel Speed durch. Die zu flach gezogenen Flanken blieben jedoch meist in den Gebeinen der TSV-Abwehr hängen. Immerhin sorgten zwei Freistöße von Kapitän Boris Gatzky für Torgefahr: Die ASC-Headhunter Roman Haas (22.) und Daniel Janesch (36.) verpeilten die verdiente Führung nur knapp.
 
Julian Nagelsmann ging, Marco Terrazzino kam - und ASC-Kapitän Boris Gatzky zauberte einen Hattrick aus dem Hut!
Kurz vor der Sommer-Pause der nicht ganz kleine Geniestreich von Theo Jaspert. Erst scheiterte der junge Stürmer mit seinem akrobatischen Spagat am reaktionsstarken TSV-Keeper Fabian Gabel. Dann stoppte er den abgewehrten Ball, chippte ihn in per Doppeltouch in einer rasanten Bewegung am Verteidiger vorbei und schoss aus spitzem Winkel ins kurze Eck (41.). Wenn diese Szene der kurz zuvor gegangene Julian Nagelsmann gesehen hätte… Doch der ansonsten gute Schiedsrichter Pascal Weschenfelder wollte den Ball im Aus gesehen haben. Eine Fehlentscheidung, wie das Video auf ASC Facebook zeigen wird.
 
Nach der torlosen ersten Halbzeit  entdeckte der ASC unmittelbar nach dem Wiederanpfiff seine bessere Hälfte. Ohne dass ein Hoffenheimer von der Stippvisite des anderen gewusst hätte, war pünktlich zum zweiten Durchgang Marco Terrazzino, auf dem Fußballcampus eingetroffen. Und sah einen rekordverdächtigen Hattrick von Boris Gatzky, wie der 1899-Stürmer ihn nach eigener Aussage „vielleicht“ in seiner Bambini-Zeit  geschafft hatte. Seinen Solotanz durch den Strafraum krönte der ASC-Kapitän mit dem erlösenden Führungstreffer in der 46. Minute. Das 2:0 markierte der Impulsgeber mit einem eiskalt verwandelten Elfmeter nach einem Foul an Moritz Furrer (50.) Dann vollendete Boris Gatzky nach Vincenzo Terrazzinos Traumpass sein dreidimensionales Meisterwerk mit seinem Diplom-Abschluss zum  3:0 (54.). Damit unterbot der torgefährliche ASC-Regisseur sogar den Zehn-Minuten-Hattrick von Mario Gomez!

(Foto: Weisbrod) Zweimal Terrazzino. Links Marco, TSG Hoffenheim, rechts Vincenzo, ASC Neuenheim.
 

Als Obergimpern kapitulierte, hätte der ASC sogar noch höher gewinnen können!
Die „Zieh-dich-um!“-Frotzeleien an die Adresse von TSG-Musterprofi Marco Terrazzino verstummten nun. Der Tabellenletzte begann zu kapitulieren. Die Grünen um Kapitän Fabian Schweiger und Torjäger-Urgestein Christopher Lakos hatten dem kompakten Gastgeber offensiv nichts mehr entgegen zu setzen. Ohne dem TSV zu nahe treten zu wollen:  ASC-Torwart Sven Goos hätte sich ohne Risiko auch auf vorzeitige Ostereier-Suche begeben können. Jannik Oestreichs Appell, weiter „geil“ zu sein, beherzigten er und seine Kollegen auch im weiteren Verlauf. Nach tödlichem Pass des spielenden Co-Trainers Roman Hass vollstreckte Simon Plewa abgezockt zum 4:0 (76.). Der ebenfalls eingewechselte Patrick Schleich veredelte die maßgerechte Vorarbeit Boris Gatzky mit einem nicht minder gelungenen Abschluss zum 5:0-Endstand (83.), nachdem er Torwart Fabian Gabel, Obergimperns Besten, elegant umkurvt hatte – siehe Video auf ASC Facebook. Ein für die Gäste sogar noch schmeichelhaftes Ergebnis!
 
ASC Neuenheim - TSV Obergimpern 5:0 (0:0)
Neuenheim: Goos - Baumann, Haas, Terrazzino, Janesch, Tilki (68. Plewa), Oestreich, Prior (46. Kushida), Gatzky, Furrer (53. Schleich), Jaspert
Obergimpern: Gabel - Braun (12. Staat), Bauer, Lock (71. Braun), Buster (63. Hartl), Steeb, Funk, Schweiger, Lakos C., Köbele, Siebert
 
 
Eindrucksvolle „dritte Halbzeit“: Einweihung der Spielfeldpaten-Tafel und Verlosungsaktion mit 1899-Profi Marco Terrazzino!
Nach diesem wichtigen Sieg, mit dem Neuenheim sich vom Relegationsrang auf den 12. Tabellenplatz vorschob, eröffnete ASC-Vorsitzender Dr. Werner Rupp eine großartige dritte Halbzeit. Im Mittelpunkt: Marco Terrazzino und die ASC-Kids. Schon die mehr als 2.000 Zugriffe auf den Facebook-Ankündigungspost ließen auf ein großes Interesse am Gastspiel des gebürtigen Neckarauers schließen. Anlass für den Besuch: Die Einweihung der Spielfeldpaten-Tafel. Nach der Enthüllung kam zum Vorschein: Die Brüder Vincenzo & Marco Terrazzino hatten selbst ein Feld auf der chicen blauen Patentafel belegt. ASC-Trainer und Marketingchef Alex Stiehl moderierte den feierlichen Akt vor viel Publikum mit überwiegend jungen Gesichtern. Und verkündete unter Applaus, dass Marco-Bruder und Leistungsträger Vincenzo Terrazzino, dessen Frau ein Kind erwartet, seinen Vertrag mit dem ASC Neuenheim um eine weitere Saison verlängert hat.
 
Die listig-lustigen Fragen von Moderator und Interviewer Alex Stiehl beantwortete der 25ährige Marco Terrazzino, der schon im zarten Alter von 17 Jahren bei der TSG Hoffenheim in der Bundesliga debütierte, schlagfertig, charmant und wohltuend bescheiden. Und eroberte mit seinem entwaffnend sympathischen Auftreten die Herzen der jungen wie älteren ASC-Anhänger gleichsam im Sturm.  Höhepunkt der kurzweiligen Veranstaltung war die Verlosung von Eintrittskarten für Heimspiele von Champions League-Anwärter 1899 Hoffenheim und Zweitligist SV Sandhausen. Zum Gruppenbild mit Marco Terrazzino versammelten sich die strahlenden jungen Besitzer der von Sport Hambrecht gespendeten 5 x 2 Entrittskarten. Der ASC bedankt sich herzlich bei seinem langjährigen Ausrüster Sport Hambrecht und dessen Geschäftsführer Timo Rausch für diese großzügigen Gutschein-Spenden! Die Video-Doku zu dieser einmaligen dritten Halbzeit gibt’s demnächst auf ASC Facebook!
 
 
Misslungene Generalprobe vor dem Kreispokalfinale:
ASC Neuenheim II - FC Hirschhorn 0:3 (0:1)

Die Perle vom Neckartal musste nicht einmal besonders glänzen, um den Tabellennachbarn mit diesem deutlichen Sieg zu überholen. Dabei hatte der ASC mehr Ballbesitz und Offensivaktionen. Das schlagkräftigere Argument hatten jedoch die Gäste. Mit seiner ersten Torchance ging der FC in der 26. Minute nach einer Flanke von Florian Bergmann durch André Kuhn in Führung. Am Palmsonntag endgültig auf die Palme brachte ASC-Trainer Timo Mifka ein ebenso überflüssiger wie berechtigter Platzverweis kurz vor dem Pausenpfiff des sehr guten Schiedsrichters Simon Wecht (44.). Ausgerechnet der Neuenheimer Kapitän und designierte Führungsspieler ließ sich nach einem mit gelb geahndeten Foul zu einem kapitalen Ausraster hinreißen. Dem besonnenen Schiedsrichter Simon Wecht blieb nichts anders übrig, als die gelbrote Karte zu zücken. Eine gerade bei den sommerlichen Temperaturen fatale Schwächung der eigenen Mannschaft!
 
Nach dem Wechsel verwaltete Hirschhorn sein Überzahl-Spiel und erhöhte per Kopie des Führungstreffers aus der ersten Habzeit. Einen Eckball,von Florian Bergmann wuchtete erneut Schädel-André Kuhn zum 0 : 2 ins Neuenheimer Netzwerk (56.). Als Marcel Fink nur drei Minuten später einen Rückpass aus zentraler Position unhaltbar für den guten ASC-Keeper Felix Frank zum 0 : 3 verwertete, war der Neuenheimer Leidensweg vor der Karwoche perfekt. Nur bei einer effektiven Chancenauswertung hätte Neuenheim nochmals Morgenluft wittern können. Doch Emanuel Smarsly (68.) und Robert Scheel nach idealem Querpass des Torjägers (75.) verzogen knapp – siehe Video auf ASC Facebook.
 
ASC Neuenheim II im Kreispokalfinale am Ostermontag mit anderem Gesicht!
„Dank“ dieser Heimschlappe fällt der ASC Neuenheim II auf den für einen Aufsteiger immer noch respektablen siebten Tabellenplatz zurück. Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft von Trainer Timo Mifka am Ostermontag wieder sein anderes, sein Pokalgesicht zeigt. Am 17. April 2017 um 14.00 Uhr steigt nämlich das historische Finale um den Kreispokal Heidelberg gegen den favorisierten Cupverteidiger 1. FC Wiesloch – siehe Flyer-PDF. Historisch deswegen, weil erstmals eine zweite Mannschaft das Endspiel in diesem Wettbewerb erreicht hat.
 
Der ASC Neuenheim II hat am Ostermontag im Sportzentrum Süd der SG Kirchheim vor einer sicherlich großen Kulisse türkischer FC-Fans gegen den Kreisliga-Tabellenführer und dessen hochklassige Offensive (am Sonntag 5:0-Sieg in Leimen!) nur eine Außenseiterchance. Aber die wollen die Anatomen nutzen - und hoffen auf möglichst viele ASC-Fans bei dieser vereinshistorischen Begegnung!
 
Joseph Weisbrod

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