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hockeyliga Feld Herren - Saison 2016/17

Spieltag 8./9. April 2017 -  Einige Teams bereits unter Zugzwang
Nach zum Teil unbefriedigendem Rückrundenstart müssen Manche punkten

Nach einem Rückrunden-Auftaktwochenende, das durchaus einige Überraschungen zu bieten  hatte,  stehen  nun  einige  Teams,  die  zum  Teil  mit ihrer  Performance  oder  ihrer  Ausbeute  noch  nicht  zufrieden  sein  konnte, bereits  unter  Druck,  Punkte  sammeln  zu  müssen,  will  man  seine  Saisonziele nicht aus den Augen verlieren.

Zu den unzufriedenen Teams gehört der UHC Hamburg nach seinem Null-Tore-Null-Punkte-
Wochenende  zum  Saison-Restart.  „Es  wird  sich  zeigen,  ob  und  wie  gut  wir  das  verdaut haben“, so Trainer Kais al Saadi, der aber auch erinnert, „dass auch der schlechte Start in die  Hinrunde  nicht  unbedingt  richtungsweisend  war.“  Nach  drei  zum  Teil  deutlichen Auftaktpleiten war man dort dann acht Spiele ungeschlagen geblieben. „Es ist aber klar, dass wir jetzt punkten und dranbleiben müssen, wenn wir in die Endrunde wollen, und wir werden entsprechend auftreten.“ Samstagsgegner TSV Mannheim bezeichnet er nach dem letzten Wochenende  als  „Team  der  Stunde“,  gegen  das  der  UHC  sicher  vor  allem  offensiv  eine stärkere  Leistung  als  am  vergangenen  Wochenende  benötigen  wird.  Sonntag  gegen  den Mannheimer HC kenne man die Stärke des Gegners natürlich. „Da geht es darum, selbst viel Ballbesitz zu haben, um dem MHC nicht zu viele Chancen auf Ecken zu geben. Ob uns das in der derzeitigen Phase gelingt“, so al Saadi, „bleibt abzuwarten.“ Hinter dem Einsatz von Max Kapaun, der unter Rückenbeschwerden leidet, steht noch ein Fragezeichen.

Wirklich zufrieden war man auch beim MHC nicht mit dem Start in den zweiten Saisonteil auf
dem Feld. „Wir waren eher ein bisschen enttäuscht“, gestand Trainer Michael McCann. „Bei
uns muss jetzt vor allem in den Kreisen mehr klappen.“ Man habe also gegen den Berliner
HC  zwei  Punkte  liegenlassen,  und  so  müsse  man,  so  der  Trainer,  eben  an  diesem
Wochenende die Maximalausbeute mitnehmen. Klipper sehe er da zwar als die vermeintlich
leichtere Aufgabe an, „aber wir werden beide Spiele konzentriert angehen und vor allem die
EHL am Osterwochenende noch ausblenden müssen.“ Am Sonntag gegen den UHC „lastet
viel  Druck  auf  beiden  Teams.  Der  UHC  ist  eine  gefährliche  Mannschaft.  Da  werden  wir unsere  beste  Leistung  brauchen,  sonst  haben  wir  da  keine  Chance.“  Für  die  Spiele  in Hamburg  wird  der  Coach  auch  auf  die  in  den  Kader  zurückkehrenden  Timm  Haase  und Patrick Harris setzen können.

Der  TSV  Mannheim  hatte  am  vergangenen  Wochenende  mit  einem  Remis  beim  HTHC
sowie  dem  Überraschungscoup  bei  Meister  und  Tabellenführer  Rot-Weiss  Köln  für  Furore gesorgt  und  wird  an  diese  Leistungen  sicher  auch  in  den  beiden  bevorstehenden  Spielen anknüpfen  wollen.  Vizemeister  UHC  Hamburg  könnte  man  mit  einem  weiteren  Sieg  am Samstag  in  der  Tabelle  sogar  überholen.  Beim  Klipper  THC  am  Sonntag  sind  die  Punkte dann  schon  beinahe  Pflicht,  aber  da  wird  sich  dem  TSVM  sicher  eine  Mannschaft präsentieren, die ganz anders auftreten wird als die Topteams der Liga.

Der  Harvestehuder THC  hat  nach  eigener  Aussage „schlecht gespielt“  im  ersten  Spiel  der Rückrunde, hat nun mit Krefeld und Köln allerdings Gegner vor der Brust, gegen die es „um die Wurst“ geht, wie Trainer Christoph Bechmann feststellt. „Das sind direkte Konkurrenten um die ersten vier Plätze, da müssen wir richtig Gas geben.“ Der Fokus liege zunächst auf dem „fast wichtigeren Spiel gegen den CHTC. Das wird schon ein schweres Stück Arbeit. Da ist praktisch alles drin.“ Die Partie am Sonntag gegen Köln sieht Bechmann hingegen eher als  Zugabe-Spiel.  „Wenn  wir  da  Punkte  mitnehmen,  ist  das  toll,  ansonsten  müssen  wir versuchen, unsere Lehren daraus zu ziehen.“

Lehren gezogen haben sollte vor allem der Club an der Alster aus dem überraschend klaren
0:6 am vergangenen Wochenende in Mülheim. „Das war schon ziemlich enttäuschend“, gibt
dann auch Coach Russell Garcia zu. Die Partien gegen Köln und Krefeld würden allerdings
keinesfalls leichter. „Wir müssen unsere eigene Leistung schon sehr verbessern. Dass Köln
am letzten Wochenende auch verloren hat, macht es für uns am Samstag sicher noch ein
bisschen schwerer, aber wir wollen den Fokus erstmal auf unsere eigene Leistung und auf
unsere eigene Einstellung legen. Es wäre schön, aus diesen beiden Spielen ein paar Punkte
zu holen, wenn wir aber auch ‚nur’ unsere Performance verbessern, wäre das auch schon
ein  Fortschritt.“  Mit  Jonathan  Fröschle,  Julian  Hofmann-Jeckel  und  Lenny Wolbers  werden allerdings wichtige Akteure ausfallen.

Was  das  Klassement  angeht,  so  kann  Titelverteidiger  Rot-Weiss  Köln  die  überraschende zweite  Saisonniederlage  vom  Sonntag  gegen  den  TSV  Mannheim  sicher  verkraften.  Doch jetzt  soll  bitteschön  wieder  „Normalität“  einkehren,  auch  wenn  den  Domstädtern  nicht weniger  als  sechs  Leute  ausfallen.  Neben  den  schon  länger  verletzten  Hüttermann  und Werner fehlen wohl auch Mathias Müller, Alexander Schöllkopf, Timur Oruz und Christopher Zeller. „Natürlich haben wir einen breiten Kader, und das ist jetzt auch eine gute Chance für die Youngster, sich einmal in der Bundesliga zu beweisen“, stellt Trainer André Henning klar. „Aber wir müssen uns gegen zwei starke Gegner möglichst schnell einspielen.“ Von Alsters klarer Niederlage in Mülheim war er überrascht. „Die sind sicher besser, als es das Ergebnis aussagt. Wir kennen die Ambitionen der Alsteraner und wissen, wie wichtig das Spiel für sie ist. Für uns ist das aber keine neue Situation.“ Am Sonntag kommt es dann zum Topspiel beim HTHC, eine Partie, die in den letzten Jahren mehrfach ein DM-Halbfinale war. „Selbst, wenn  hier  und  da  Spieler fehlen,  ist  die  spielerische  Qualität  in  beiden Teams  noch hoch. Das  wird  ein  tolles  Spiel.  Für  uns  über  die  Wichtigkeit  für  die  Liga  hinaus  auch  ideal,  vor Ostern noch mal so einen starken Gegner zu bekommen.“

Einer  der  wenigen  Trainer,  die  mit  dem  Rückrundenstart  seiner  Teams  zufrieden  war,  ist Krefelds Trainer Matthias Mahn. Kein Wunder, nach dem Sieg in Lichterfelde rangiert er mit
dem CHTC auf Rang zwei in der Tabelle. „Das war schon Okay. Aber grundsätzlich denke
ich, dass die Team in einer nach-olympischen Saison noch enger beieinander liegen, als das
ohnehin  der  Fall  ist.  Es  wird  sicher  noch  das  eine  oder  andere  überraschende  Ergebnis geben.“  In  Hamburg  erwartet  Mahn  „zwei  hoch  interessante  und  extrem  intensive  Spiele.“ Beim HTHC am Samstag gelte es, die Zweikampfstärke des Gegners gut anzunehmen und gut vorbereitet ins Spiel zu gehen. Alster am Sonntag sei trotz der Niederlage zuletzt nicht zu unterschätzen.  „Ich  habe  das  Spiel  gesehen,  das  ist  vor  allem  vor  der  Pause  auch  etwas unglücklich  gelaufen.  Die  werden  sicher  nicht  noch  einmal  so  einbrechen  wollen.  Ich  bin überzeugt,  das  werden am Wochenende  zwei  ähnlich  schwere  Spiele.“ Dabei  muss  Mahn allerdings wegen einer leichten Zerrung vermutlich auf Niklas Wellen verzichten.

Der  HTC  Uhlenhorst  hat  am  vergangenen  Wochenende  bereits  eine  gute  Frühform
bewiesen.  Die  gilt  es  jetzt  in  den  beiden  Gastspielen  in  der  Hauptstadt  erneut  abzurufen. Nominell  geht  man  in  beide  Partien  als  Favorit,  und  alles  andere  als  ein  Sieg  bei  TuS Lichterfelde  am  Samstag  wäre  auch  eine  weitere  Überraschung.  Doch  Sonntagsgegner Berliner HC hat zuletzt mit dem Remis beim Mannheimer HC ebenfalls gezeigt, dass er ein absolut wehrhafter Gegner ist. Dem BHC, der im Vergleich zur Vorrunde wieder prominenter besetzt  ist, kann man  durchaus  zutrauen,  in  der  Rückrunde  noch  den einen  oder  anderen Platz  gutzumachen.  Jedenfalls  dürfte  die  geschlossen  starke  Leistung  vom  vergangenen Wochenende positiv stimmen für das wichtige Heimspielwochenende.

Im Tabellenkeller hat sich der Nürnberger HTC mit dem Heimsieg gegen den UHC ein schon
recht  komfortables  Polster  verschafft  und  damit  die  Konkurrenz  auf  den  Abstiegsplätzen
gehörig  in  Zugzwang  gebracht.  Gelingen  den  Franken  an  diesem  Wochenende  in  Berlin weitere  Punktgewinne  –  vor  allem  am  Sonntag  in  Lichterfelde  –  könnte  bereits  jetzt  eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt fallen. Nach einem ernüchternden letzten Wochenende  wird  bei  den  Kontrahenten  im  Abstiegskampf  allerdings  die  sprichwörtliche Flinte noch nicht ins Korn geworfen. „Jetzt sind es noch zehn Spiele, und wir gehen in jedes einzelne  davon  mit  dem  Willen,  weitere  Punkte  zu  holen“,  verspricht  Klippers  Co-Trainer Christian Blunck vor den Spielen gegen die beiden Mannheimer Vereine. „Jeder Zähler ist für uns wertvoll, auch wenn es am Ende nicht zum Liga-Verbleib reichen sollte. Wir haken nichts ab,  schauen  nach  vorn  und  arbeiten  normal  weiter.“  Gleiches  dürfte  auch  für  TuS Lichterfelde  gelten.  In  den  Hinspielen  gegen  Mülheim  und  Nürnberg  gab  es  jeweils  klare Niederlagen, aber sicher ist der Kader mittlerweile besser in der Liga angekommen und in der Lage, den Gegnern besser Paroli bieten zu können. Klarer Fokus sollte dabei auf dem Sonntagsspiel  liegen.  Verliert  man  da,  könnte  der  Rückstand  auf  das  rettende  Ufer  nach diesem Wochenende schon mindestens acht Punkte betragen.

Samstag, 8. April 2017
Club an der Alster - Rot-Weiss Köln  _:_  14:00  
UHC Hamburg - TSV Mannheim  _:_  14:00  
Klipper THC Hamburg - Mannheimer HC  _:_  14:00  
Harvestehuder THC - Crefelder HTC  _:_  15:00  
Berliner HC - Nürnberger HTC  _:_  16:00  
TuS Lichterfelde - Uhlenhorst Mülheim  _:_  16:00  

Sonntag, 9. April 2017
Club an der Alster - Crefelder HTC  _:_  12:00  
Harvestehuder THC - Rot-Weiss Köln  _:_  12:00  
UHC Hamburg - Mannheimer HC  _:_  12:00  
Klipper THC Hamburg - TSV Mannheim  _:_  13:00  
Berliner HC - Uhlenhorst Mülheim  _:_  14:00  
TuS Lichterfelde - Nürnberger HTC  _:_  14:30  

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