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SV Waldhof - SSV Ulm 3:1


(Foto: Neuberth) Kortes Kopfball schlägt zum 2:0 ein. Ulms Torhüter Betz fliegt vergebens.

Der SV Waldhof schlägt den SSV Ulm mit 3:1 Toren und führt weiterhin die Tabelle der Regionalliga Südwest an. Da sowohl der 1.FC Saarbrücken als auch der TSV Steinbach ihre Spiele verloren haben, hat der SV Waldhof bereits 9 Punkte Vorsprung auf Platz 3, wenn auch berücksichtigt werden muss, dass Steinbach eine Begegnung weniger absolviert hat.

Vor dem Anpfiff wurde mit einer Schweigeminute der frühere Waldhof-Bundesligaspieler Zvjezdan Cvetković geehrt, der am 27. Februar im Alter von 56 Jahren in Zagreb verstorben ist. Cvetković spielte von 1987 bis 1990 bei den Blau-Schwarzen, wo er aufgrund eines Schädelbasisbruchs seine aktive Karriere beenden musste.

Dann begann das Spiel und es begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach zwei Minuten hatten die Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Amin brachte die erste Ecke herein, Michael Schultz kam gefährlich zum Kopfball, doch Ulms Reichert konnte mit viel Mühe für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie klären. Die Blau-Schwarzen blieben am Drücker und in der 9. Minute hieß es dann auch: 1:0. Einen weiten Pass aus dem Mittelfeld, von Tüting, erlief Hebisch und hob den Ball mit viel Gefühl über den aus seinem Kasten eilenden Ulmer Torhüter Betz. Das Team von Gerd Dais blieb am Drücker und nachdem in der 14. Minute ein Solo von Amin nur durch ein Foul kurz vor dem Ulmer Strafraum gebremst werden konnte, gab es Freistoß für den SVW. Marcel Seegert legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn über die Mauer aufs Tor, wo Betz alle Mühe hatte, das Leder mit den Fingerspitzen gerade noch über das Gebälk zu bugsieren.    
In der Folge verschob der SSV Ulm etwas mehr nach vorn, attackierte früher, ohne den Waldhof jedoch entscheidend in seinen Kreisen einengen zu können. Erst in der 19. Minute kamen die Gäste zum ersten Mal in die Nähe von Markus Scholz` Tor, als es Freistoß von der linken Seite gab. Sauter wählte die direkte Variante, zielte aber deutlich über das Tor.

Bereits in der 25. Minute musste Gerd Dais wechseln. Ali Ibrahimaj hatte sich verletzt und muss raus, für ihn kam Gian-Luca Korte. In der 33. Minute wurde Sommer, der bis dahin wenig aufgefallen war, gerade noch von Pangallo abgeblockt und eine Minute später zog Tüting aus gut 30 Metern ab, zielte aber etwas zu hoch. Dazwischen kam auch Ulm zu einem Abschluss, aber Graciotti drosch den Ball aus spitzem Winkel deutlich über das Tor. Aufregung dann in der 43. Minute auf der anderen Seite. Sommer war von rechts in den Ulmer Strafraum eingedrungen, wo ihn ein Ulmer Abwehrspieler an der Grundlinie zu Boden checkte. Unverständlicherweise ließ Schiedsrichter Schlosser weiter laufen. Über einen Strafstoß hätten sich Ulmer nicht beklagen dürfen. Der Waldhof blieb aber in Ballbesitz, Sommer kam an den Ball, flankte in die Mitte, Hebisch verlängerte Richtung langen Pfosten wo Korte goldrichtig stand und zum völlig verdienten 2:0 einnickte (44.). Gleich darauf ging es in die Kabinen. 

Ulms Trainer Stephan Baierl ging mit zwei frischen Kräften in die zweite Halbzeit; Gondorf kam für Hörger und Braig für Halili. An der Waldhöfer Überlegenheit änderte das nichts. Auch nichts an Schiedsrichter Schlosser Großzügigkeit für Ulmer Attacken auf Jannick Sommer. In der 48. Minute ließ sein Gegenspieler den Waldhof-Angreifer wieder auflaufen - erneut ertönte kein Pfiff. Kurz darauf hätte das Spiel bereits entschieden sein können. Korte setzt sich durch und schlenzt den Ball aus gut 20 Metern auf das Tor, aber auch knapp darüber. Nur eine Minute später läuft Hebisch Betz an, der nach einer Rückgabe den Ball nicht aufnehmen darf. Hebisch spitzelt Betz dem Ulmer Keeper den Ball weg, der knapp neben dem Pfosten ins Aus trudelt. Die Drangphase des SV Waldhof hielt an. Ulm kam minutenlang nicht aus der eigenen Hälfte - und kam doch völlig überraschend zum Anschlusstreffer. Die Waldhöfer Abwehr war nur einen Augenblick nicht im Bilde, Korte verlor den Ball, Braig spritzte dazwischen und markierte in der 61. Minute das 2:1 wie aus dem Nichts.   

Es schien also noch einmal spannend zu werden. Allerdings ließ sich der Waldhof von dem Gegentreffer kaum beirren. In der 66. Minute wurde es kurios. Sommer, dessen Gegenspieler sich mehrere ungeahndete Fouls gegen den Waldhöfer Angreifer leisten durfte, tankte sich von links in den Ulmer Strafraum, verlor den Ball an Volkan Celiktas, attackiert  den Ulmer, der sich fallen ließ und den Ball dabei mit der Hand spielte. Schiedsrichter Schlosser, der Sommers Regelwidrigkeit nicht geahndet hatte, entschied sofort auf Elfmeter. Die Ulmer konnten es nicht fassen und auch die Zuschauer waren eher überrascht von der Entscheidung. Sommer legte sich selbst den Ball zurecht und verwandelte den Strafstoß platziert zum 3:1 (67.).    

(Foto: Neuberth) Jannick Sommers Strafstoß ist zum 3:1 unterwegs.

Ulm hatte nun nicht mehr viel zuzusetzen. Der Waldhof dagegen blieb im Vorwärtsgang und in der 71. Minute hatte Michael Fink Pech, dass sein gut angesetzter Freistoß nur an der Querlatte landete. Eine Minute später zog Korte ein weiteres Mal aus der zweiten Reihe ab, aber zu ungenau, der Ball ging deutlich am langen Pfosten vorbei. In der 78. Minute hatte Simon Tütig noch eine Riesenszene, als er im Ulmer Strafraum gleich drei Gegenspieler vernaschte, aber seine anschließende Hereingabe ging ins Leere. Ulm kam nur noch einmal vor das Waldhöfer Tor, in der 88. Minute, durch einen Freistoß; Markus Scholz geht auf Nummer sicher und faustet den eher harmlosen Ball weg. Kurz darauf pfiff Referee Schlosser die Partie ab.

(Foto: Neuberth) Am Ende bejubelt der SV Waldhof einen völlig verdienten 3:1-Sieg.

SV Waldhof Mannheim - SSV Ulm 3:1 (2:0)
Waldhof: Scholz - Amin, Schultz, M. Seegert, Müller, Sommer, Fink, Tüting (84. Kiefer), Ibrahimaj (26. Korte), Koep (83. Rothenstein), Hebisch
Ulm: Betz - Reichert, Pangallo, Graciotti, Rathgeber (77. Michel), Nierichlo, Hörger (46. Gondorf), Kücük, Celiktas, Sauter, Halili (46. Braig)
Tore: 1:0 Hebisch (9.), 2:0 Korte (45.), 2:1 Braig (60.), 3:1 Sommer (67., EM); Schiedsrichter: Luca Schlosser; Zuschauer: 5.318

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